Lokalsport

Steimle nach Irrfahrt auf Platz 13

Ernüchterung im Ziel: Jannik Steimle und seine Helfer haben den Zug bei der Sprint-Ankunft in Pecquencourt verpasst.Foto: Haumes
Ernüchterung im Ziel: Jannik Steimle und seine Helfer haben den Zug bei der Sprint-Ankunft in Pecquencourt verpasst.Foto: Haumesser

Pecquencourt. Radprofi Jannik Steimle hat einen Platz unter den ersten Zehn in der Gesamtwertung bei der dreitägigen Rundfahrt ­„A Travers les Hauts de France“ - einem UCI-Rennen der zweiten Kategorie in Frankreich - nur knapp verpasst. Nach den Plätzen neun und fünf auf den beiden ersten Etappen am Wochenende rechnete sich der Weilheimer vom Team Vorarlberg bei der letzten Sprint-Ankunft in Pecquencourt Siegchancen aus. Kurz vor dem Ziel wurde das Fahrerfeld fehlgeleitet und erst bei der 200-Meter-Marke wieder auf den eigentlichen Kurs geschickt. Der Brite Matthew Walls reagierte am schnellsten und holte sich den Etappensieg. Steimle wurde auf Platz 14 notiert und beendete das Rennen als 13. der Gesamtwertung. Den Rundfahrtsieg sicherte sich der Brite Ethan Hayter. „Ärgerlich, weil ich mich richtig stark gefühlt habe“, meinte Steimle zum verkorksten Finale.

Für ihn geht es bereits am morgigen Mittwoch weiter mit dem Fünftagesrennen „Fleche du Sud“ in Luxemburg, das zur UCI-Europe-Tour zählt. Beim nur 3,25 Kilometer langen Prolog erwarten die Fahrer morgen an der CÔte du Dieswee Rampen mit Steigungen von mehr als 22 Prozent.bk


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