Lokalsport

Steimle und sein Team sind zufrieden

Radsport Der Weilheimer und Deceuninck Quick Step verfehlen den dritten Saisonsieg bei der Clásica de Almería nur knapp.

Almería. Fast hätte es geklappt mit dem dritten Saisonsieg für Deceuninck Quick Step mit dem Weilheimer Jannick Steimle. Bei der ­Clásica de Almería am Sonntag in Spanien verpasste Steimles Teamkollege Florian Sénéchal als Zweiter im Sprintfinale nur knapp den Sieg. Den stärksten Antritt nach knapp 184 Kilometern entlang der Mittelmeerküste und durchs Hinterland hatte auf den letzten Metern der Italiener Giacomo ­Nizzolo (Qhubeka Assos).

Steimle und seine Kollegen verrichteten auf dem Schlussabschnitt in Richtung Ziel in Roquetas de Mar die Tempoarbeit an der Spitze. Dabei kam es immer wieder zu Stürzen. Etwa 20 Kilometer vor der Zielankunft erwischte es mit Steimles Teamkollegen Álvaro Hodeg einen der stärks­ten Sprinter im Feld. Glück im Unglück: Der Kolumbianer überstand den Crash bei Tempo 70 mit Schürfwunden und einer Handverletzung. Quick-Step-Neuzugang Marc Cavendish hatte zu diesem Zeitpunkt mit dem Ausgang des Rennens bereits nichts mehr zu tun. Der 35-Jährige kam nach einem Defekt mit der Gruppe der Nachzügler ins Ziel.

Jannik Steimle verabschiedete sich zu Beginn des Schlusskilometers von der Spitze des Feldes. Der 24-Jährige hatte seinen Job damit erledigt. Ende Februar geht es für ihn weiter mit Beginn der Frühjahrsklassiker in Frankreich und Belgien.bk

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