Lokalsport

Steimle wächst mit der Vuelta

Radsport Nach zwei kraftraubenden Wochen bei der Spanien-Rundfahrt hat sich der Weilheimer im Trikot von Deceuninck Quick Step gut akklimatisiert. Die Schlusswoche bietet Chancen, sich zu zeigen. Von Bernd Köble

Harter Arbeiter in den Tempopassagen: Jannik Steimle in der Rolle des Vorbereiters auf die entscheidende Phase im Rennen.Foto: R
Harter Arbeiter in den Tempopassagen: Jannik Steimle in der Rolle des Vorbereiters auf die entscheidende Phase im Rennen.Foto: Roth

Jens Voigt weiß, was Kampf bedeutet, und er weiß, wann’s weh tut. Früher war er das Gesicht aus der Abteilung Attacke. 17 Mal war er bei der Tour de France am Start. Heute erklärt der 49-jährige Mecklenburger den Fernsehzuschauern bei Eurosport, warum ein Rennen so läuft, wie es läuft. Ob er sich am vergangenen Dienstag auf der siebten Etappe der Vuelta im schmerzverzerrten Gesicht eines 24-Jährigen wiedererkannte, hat er nicht verraten. Voigts Verneigung vor einem Debütanten, der an der Spitze des Verfolgerfeldes ...

08 tielrKemo die aecP atechm nud os serog,t asds neesi inebed glmnlaTekeoe eranAd oigBlai ndu ataMti tntCoeaa am twzenei Bgre sncuAhssl na eid tnpeSripzgepu nnfade - das isnd Momne,et die ieren eiw iannkJ etiemlS etl.b

-ege 1Srfer'nca,con(le'Sortlytttke e,rtu t:"w"{di'h 0gt3,0"h:hie" 2,50 "mnoii:nes"d 0,0[[3 ,]05]2 emo:l"i"b );shla Nc e'f}a iwez mexerten Wcnoeh dun renie zreknu Ksrie tis re nomgkmeena bie sernie nrseet arnGd or.Tu enKi elrlnoi,nE zewi oenchW am cAsgh,lan tim necsdnwhlee atntAkec an dne arplSnmitee nvo dun rcemsabtnkhia ügteneegrKsbi - die nertes naepEpt dre tR-aipedufhnarnSn anhbe in rhier eeivl ernxEetp dUn chnit run :die Aganfn teahdc ich, was hegt ednn ehir sgta nikanJ ,eSlmiet edr mi ptemrSbee cnho ide kunfRwt-dlhaSaorie nnnwoeeg atteh ndu ihcs nun getarf: Wie ttebi olsl asd reid hneWoc alng ugt hn?gee Es hg.et tsi uatbrl ,hrat bare cinswnizhe efhül ich hicm ovn gTa uz Tag stag red mriieeh,lWe der scih mhznneude an end Rmnhehutysrn

A n isdeme ongMat, edm entwzie Rguheat, tchko re cahn fcfselihTa mu halb hzen imt ensine gKneolle bmei mi mubas.eT sE gibt dun anasPe,kc os wei ftsa enjed agT. edteGre wrid ni.ewg eiD scretheGi nids gezehtcine onv end aSpzrtnea. Die pptaEe schi hctni os eichafn asu edn ielenKdr tiKemoler gal,n ibs uz 24 Peotnzr esilt - erd naugchtsiseSsl nfuaih zum toAl ed zum Stenceh,rws aws die pfntSn-uiandrheRa dun dre mteagse dRsparot in pauEor zu nietbe aht. niE B,erg so ,tilse ssda snneetadge isfroP umz arckszkkicuZ csnweelh. isStmlee gfnasancetlslhMkoe attMai taoaCen ehilt eglan Ztie hnscusslA an edi pieetgSrnpu,pz dei achn udn nhca uz nag,neb dun war itm tPzal 21 rtnmlTleceehssa an eismde Tg.a Siemetl kam im ptuoerGt mit 92 einMntu uaf Srigee Hhgu hCytar nis Ziel. inE rgensE,ib das neinek eintsresr.eite An mdseie aTg tzelhä nru :nsiee onenakmm blannheir der engevegroben ietnezzeKn.a Dr tuhRgae ahebn elal eshenrih.begte Vmo snanctthlhsofaMe ni aL ruaonC ortll ied boelmi atTelaremnez esd hcengiselb nslnlRtaes am mratogtiV mzu tpkSnarttu sed tieunhge snEizerhelfzateni ni rousM ies(he oI.)fn Sibcgeceistnuhgnkret uaf dme dR,a hcadna kruzüc sin Hoet.l catlgM,hasitsf shhprioteeiayP dnu ,gMseaas e,snnesedAb .urtheBet noreMg tkict ide h.Ur 3,32 mtKorelei gnal tsi der lfchae ftsekhruiraZ tmi miene z,eknru areb ghitenef tSseiashgnu.scl ltmeeiS dirw um .1450 rUh ovn erd amtpaSrert l.lreon lceEhiitgn neei lpiziinsD, die hmi egtli. Snibee enWcoh its es ,rhe ad ath re ads ltazifeEeeirnhnz bei der nalfowkuiRa-hdSetr nwgno.ene Dei egrneG rehi isdn von dmareen eKrbail. ned Gantmseeiztew rimosPz iglocR sit se ied aheCc,n sad tore iTorkt mvo ardEruonieac aiRdcrh pazraCa elemtiS sit se dsa fiatnreZeh rinsee sheinirgeb earrKier dnu se,nie dsa schrwe neeudnonizr ist. mri ierbel itmen re tmi iclkB uaf dei ppkan izew etKemoril enlag tKleretie ma enEd. Bis dhnia sda Mo:tot ele:iStm cihm na der pmeaR oedr se aTme ni red lWdro ouTr tha csnho tejtz niseen eFendir itm edr Veault scegh.ossenl Dei Cenchan etehns ,gtu sasd red srsoT rttoz onaroC ma ddriMa erhti.rce nEi eagEteinpsp dcruh end rneI maS ine zsltpdaimuoP rcuhd pfhsNurcohwaci neAdra oilgBia - sad imeiMlnzali rde ielgreB, edi enoh eerhaKnflsrtsaem rteneigsa ds,ni sit tidam teiec.hrr Janink Smeilet tibtee ishc ni rde wcSohslhsuec nhco aeinml die C,ahnce ihcs im elFd uz .egneiz lfPiro rde pEntape tkmmo imr e✀,neggten gsta e.r eBnei dins ut.g Mal nau,sech was

Am Ende wartet eine Wand

Das Einzelzeitfahren auf der 13. Etappe der Spanien-Rundfahrt geht heute über 33,2 Kilometer entlang der wilden Atlantikküste Galiziens am äußersten Westzipfel der iberischen Halbinsel. Eine landschaftlich reizvolle Strecke, für die die Fahrer allerdings kaum einen Blick haben werden. Auf dem Flachkurs, auf dem allein der allgegenwärtige Wind an Spaniens grüner Küste eine Rolle spielen wird, heißt es: volles Tempo bis zum spektakulären Finale.

Vor dem Ziel auf dem 278 Meter hoch gelegenen Mirador de Ézaro, einem Aussichtspunkt nahe des Zielortes Dumbria, wartet auf den letzten knapp zwei Kilometern eine durchschnittliche Steigung von 15 Prozent auf die Fahrer. Höhepunkt im wahrsten Sinne ist eine 30-Prozent-Rampe, die selbst die 24 Steigungsprozente am Sonntag auf dem Weg zum Angliru in den Schatten stellt. Weil die Steigung mit einer Zeitfahrmaschine aufgrund der Übersetzung nicht zu schaffen wäre, ist es den Fahrern erlaubt, vor Beginn des Anstiegs auf ein normales Straßenrad mit Bergübersetzung zu wechseln. bk