Lokalsport

„Stimmung hat uns verunsichert“

Dem ersten Frust über die Pleite in Donzdorf folgte Zufriedenheit über einen verheißungsvollen Vorrundenverlauf und Zuversicht in Sachen Saisonziel – VfL-Routinier Klaus Hummel will mit den Kirchheimer Tischtenniscracks bis Saisonende Relegationsplatz zwei halten.

Was überwiegt: Stolz, beim 7:9 gegen Tabellenführer Donzdorf so lange mitgehalten zu haben, oder Ärger über den vergebenen Sieg?

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Klaus Hummel: Eher der Frust, zumal wir zwischenzeitlich selbst überrascht waren, dass es so gut lief. Nach dem Spiel sind wir dann in aller Stille auseinandergegangen – normalerweise gehen wir immer noch zusammen essen.

4:1 geführt, 6:3 geführt, 7:5 geführt – warum hat‘s nicht zum Sieg gereicht?

Hummel: Kann man so direkt nicht sagen, dafür war der Spielverlauf zu außergewöhnlich. Dass im zweiten Durchgang sowohl das vordere als auch das hintere Paarkreuz verlieren, kommt nicht oft vor. Aber das ist wie im Fußball: Wenn du ab der 70. Minute versuchst, eine Führung über die Zeit zu bringen, geht das auch oft schief. Außerdem haben die rund 100 Zuschauer in Donzdorf eine Megastimmung gemacht und ihre Spieler nach vorne gepeitscht. Das hat uns vielleicht zusätzlich verunsichert.

Es war die zweite Niederlage im neunten Spiel. Dem gegenüber stehen sieben Siege. Zufrieden mit der Vorrunde?

Hummel: Wir hatten den zweiten Platz als Ziel ausgegeben, auch wenn die Niederlage in Altshausen so nicht eingeplant war. Aber dort ist es genauso schwierig zu spielen wie in Donzdorf. Gut, dass wir gegen diese beiden Mannschaften in der Rückrunde zu Hause spielen.

Was passiert nun bis zum Rückrundenstart am 23. Januar?

Hummel: Nächste Woche steigt unsere interne Vereinsmeisterschaft, danach wird bis Weihnachten mit angezogener Handbremse trainiert und ab Neujahr geben wir wieder Gas.

Mit welchem Ziel?

Hummel: Platz zwei und der Relegation zur Oberliga.