Lokalsport

Stress vor Weihnachten

Zweite Basketball-Liga: Zwei Knights-Spiele binnen drei Tagen – Jahresausklang am Sonntag

Bevor sich die Spieler der VfL Kirchheim Knights in die kurze Weihnachtspause verabschieden, werden Tomasevic und Co. am Wochenende beim Doppelspieltag in der Pro A noch einmal voll gefordert sein. Los geht‘s heute Abend mit dem Duell beim USC Heidelberg (19.30 Uhr), ehe die Ritter am Sonntag um 17.30 Uhr in der Sporthalle Stadtmitte Science City Jena zum vorgezogenen Weihnachtsspiel empfangen werden.

Kirchheim. „Spätestens seit dem Spiel gegen Freiburg sollte allen klar sein, dass es in dieser Liga keine leichten Spiele gibt und jeder jeden schlagen kann. Wir haben letzte Woche Moral bewiesen und uns den Sieg erkämpft. Jetzt wollen wir versuchen, für weitere Erfolgserlebnisse vor der Weihnachtspause zu sorgen“, sagt Trainer Ignjatovic vor dem Doppelspieltag in der Pro A.

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Besonders vor den Heidelbergern hat Ignjatovic großen Respekt. „Der USC hat eine viel stärkere Mannschaft als noch in der letzten Saison. Sie haben viele neue Gesichter und sind im Angriff äußerst gefährlich. Sebastian Aderberg, der bei uns gerade eine wichtige Rolle einnimmt, wurde im Sommer weggeschickt. Ich denke, das spricht für sich“.

In der Tat gab es vor der neuen Spielzeit viele Veränderungen bei den Kurpfälzern. Lediglich Trainer Torsten Daume und die beiden Eigengewächse Oliver Komarek (12,3) und Danilo Barthel (4,8) sind aus dem Vorjahr noch im Kader, während Spieler wie Jibril Hodges und Lyndale Burleson den Verein im Sommer verlassen haben. Für Hodges, der bei der Partie in Kirchheim 2009/10 mit 37 Punkten fast im Alleingang für einen Sieg der Heidelberger sorgte, kam Aufbauspieler James Wright neu in die Mannschaft, um das USC-Team nun mit durchschnittlich 14,2 Zählern als Topscorer anzuführen. Mit seinem Landsmann Leonard Mendez (13,8) steht dem US-Amerikaner im Backcourt ein athletischer und reboundstarker Partner zur Seite, während der aus Langen nach Heidelberg gewechselte Kai Barth (9,3) bislang mit starken 5,3 Assists pro Partie überzeugen konnte. Björn Schoo (12,8) und Nathan Montgomery (6,0) besetzen derweil die Centerposition, der ehemalige Karlsruher Greg Baker (10,0) startet als Small Forward.

Mit einer ausgeglichenen Bilanz von sechs Siegen und sechs Niederlagen stehen die Heidelberger momentan auf dem neunten Tabellenplatz, ein Erfolg gegen die Knights ließe den USC allerdings mit den viertplatzierten Kirchheimern gleichziehen. „Wir haben in Heidelberg immer gut ausgesehen. Seitdem ich in Kirchheim Trainer bin, haben wir immer gewonnen. Wenn wir es schaffen, endlich einmal über die vollen vierzig Minuten unser Spiel durchzuziehen, dann haben wir eine Chance, die Partie zu gewinnen“, so die Einschätzung von Ignjatovic. Der 44-Jährige muss gegen Heidelberg erneut auf Routinier Gordon Scott verzichten. Der Flügelspieler hat seine Wadenverletzung zwar wieder einigermaßen auskuriert, krankheitsbedingt wird er jedoch zum dritten Mal in Folge nicht zum Einsatz kommen. Radi Tomasevic ist noch angeschlagen, kann aber spielen.

Scott hingegen wird wohl auch zum Heimspiel gegen Jena noch nicht wieder fit sein. Das Weihnachtsspiel am Sonntag bildet dann den Abschluss des Doppelspieltages und ist gleichzeitig der letzte Auftritt der Knights im Jahre 2010.

Traditionell wird das in der Sporthalle Stadtmitte auch in diesem Jahr wieder mit einer großen Tombola, dem Wurfwettbewerb „Schlag den Knighty“ und einem gemütlichem Ausklang mit dem gesamten Team gefeiert. Tickets gibt es an den bekannten Vorverkaufsstellen und an der Abendkasse, die am Spieltag ab 16 Uhr geöffnet sein wird.