Lokalsport

SV Nabern ist kein Kellerkind mehr

Tischtennis Während der SV Nabern in der Landesliga den nächsten Doppelzähler ergattert, erwischt Bezirksligist VfL Kirchheim III einen schwarzen Tag. Von Frank Dürr

Erfolgserlebnis: Luca Hiller und der SV Nabern haben jetzt ein positives Punktverhältnis.Foto: Markus Brändli
Erfolgserlebnis: Luca Hiller und der SV Nabern haben jetzt ein positives Punktverhältnis.Foto: Markus Brändli

Zwar bleibt das offizielle Saisonziel weiterhin der Klassenverbleib, doch wurde das Abstiegsgespenst schon am sechsten Spieltag aus der Gießnauhalle vertrieben: Mit dem 9:6-Sieg gegen Konkurrent TSV Wäschenbeuren stürmte Tischtennis-Landesligist SV Nabern vom unteren Tabellendrittel auf Platz vier.

Vor heimischer Kulisse lief das Spiel in den Doppeln zunächst für die Gastgeber. Mit 2:1 erarbeiteten sich die Wäschenbeurener einen Mini-Vorsprung, der jedoch umgehend vom starken Jakob Baum egalisiert wurde. Überraschend gewann parallel dazu Tobias Michalik gegen die Nummer eins der Gäste, Christopher Nolz, 3:1. Auch Luca Hiller überzeugte gegen Mirko Rink, der bis zu diesem Spieltag als einer der besten Liga-Spieler des mittleren Paarkreuzes galt.

Nachdem Andreas Stiffel ebenfalls zuschlug, war der Naberner Drops beinahe gelutscht, doch das hintere Paarkreuz mit Uwe Mermi und Yannic Hiller ließ Wäschenbeuren nochmals hoffen. Nach dem zwischenzeitlichen Sieg von Jakob Baum unterlagen auch Tobias Michalik und Luca Hiller. Dann aber zeigten Andreas Stiffel, Uwe Mermi und Yannic Hiller Angriffstischtennis vom Feinsten. Die heimische Kulisse tat ihr Übriges, und so wurde aus einem 6:6-Zwischenstand der dritte doppelte Punktgewinn für die SVN. „Motivation und Selbstbewusstsein stimmen gerade. Mit Spaß spielt es sich viel leichter“, kommentierte Mannschaftssprecher Jakob Baum den Höhenflug.

„So etwas habe ich noch nie erlebt“, sagte Kirchheims Patrick Müller vom Bezirksligisten VfL III, der gegen die TTF Neckartenzlingen beim 1:9 heftig unter die Räder kam. In der „Roten Hölle“ hätte dieses Spiel aber ebenso andersherum ausgehen können. Völlig verrückte Spielverläufe und dauerhaft das schlechtere Ende in Entscheidungssätzen brachten dieses kuriose Ergebnis zustande. Alle sieben Fünfsatzpartien gingen verloren. Nach seinem Horror-Spiel steht der VfL III nun mit 6:6 Punkten auf Platz sechs.

In der Bezirksklasse dominiert der SV Nabern II weiter. Nach seinem klaren 9:1-Sieg gegen den direkten Konkurrenten TSV Sielmingen bleibt er Erster des Bezirksoberhauses mit nunmehr 14:0 Punkten. Schützenhilfe bekam das Team von der eigenen Dritten. Deren 9:7-Sieg gegen Frickenhausen war gewissermaßen eine Steilverlage zur Herbstmeisterschaft der SVN-Zweiten. In der Kreisliga gewann der TV Bissingen das Topduell gegen die SG Erkenbrechtsweiler-Hochwang mit 9:4 und bleibt weiter Tabellenführer der Gruppe eins. Der TSV Jesingen ist nach dem 9:5-Sieg gegen den TV Reichenbach wieder in der Spur und kletterte auf Rang drei.

Auch der TTV Dettingen besiegte Reichenbach. Mit einem 9:7-Sieg festigten die Schlägerschwinger aus der Schlossberggemeinde Platz fünf.

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