Lokalsport

SVN-Frauen verlieren das Spitzenspiel

Tischtennis Erste Saisonpleite gegen Frickenhausen macht Titelrennen wieder spannend.

Steuerten im Doppel einen der fünf Naberner Punkte beim 5:8 gegen Frickenhausen bei: Ana Ladan und Svenja Maurer. Foto: Schlienz
Steuerten im Doppel einen der fünf Naberner Punkte beim 5:8 gegen Frickenhausen bei: Ana Ladan und Svenja Maurer. Foto: Schlienz

Frickenhausen. Die Dominanz des SV Nabern in der Bezirksliga der Frauen hat ein jähes Ende gefunden. Im Spitzenspiel beim Tabellenzweiten TTC Frickenhausen III mussten sich die SVN-Frauen zum ersten Mal diese Saison überraschend mit 5:8 geschlagen geben. „Wir müssen neidlos anerkennen, dass die Frickenhau­sener bärenstarke junge Mädels in ihren Reihen haben“, präsentierte sich Mannschaftsführerin Svenja Maurer nach der Partie als faire Verliererin. Ihr Pendant auf Frickenhausener Seite, Doris Schmid, hatte bereits im Vorfeld verkündet, dass „die Jungen spielen sollen“.

So trat der TTC III mit Lea Lachenmayer und Guwairiya Hasanovic an, die beide noch für die Mädchenmannschaft spielberechtigt sind. Gerade die zwei Youngsters bereiteten den Nabernerinnen die meisten Probleme und luchsten ihnen zusammen fünf Punkte in den Einzeln ab. Dank des besseren Spielverhältnisses behält Nabern jedoch vorerst noch hauchdünn die Tabellenführung. Die beiden Teams trennt bei der derzeitigen Punktgleichheit aber gerade einmal ein mehr gewonnenes Spiel. „Jetzt geht es also um jeden Punkt“, nimmt Maurer den Kampf um die nun wieder spannende Meisterschaft voll an.

In der Bezirksklasse hatte Schlusslicht TV Bissingen dem Tabellenführer TSV Wendlingen nicht viel entgegenzusetzen. Nur zu dritt angetreten, konnten bei der 2:8-Niederlage nur Angelika Maier und Snezana Jovanovic jeweils einmal punkten.

In der Kreisliga setzt der TSV Jesingen seine erfolgreiche Saison fort. Gegen den ASV Aichwald gab sich der Tabellenzweite keine Blöße und siegte ungefährdet mit 8:1. Nur Carina Jauß musste im Duell der „Zweier“ ihrer Gegnerin Daniela Ricklefsen zum Ehrenpunkt gratulieren.

„Das war ein irres Spiel, in dem eine Punkteteilung gerecht gewesen wäre“, ärgerte sich Kirchheims Mannschaftsführerin Rike Gölz nach der 5:8-Niederlage ihres VfL im Kreisligaduell beim ASV Aichwald. In der Vorrunde war der VfL noch knapp erfolgreich gewesen, und auch dieses Mal sah es lange Zeit gut für das Kirchheimer Quartett aus. Bis zum 5:5 egalisierten sich beide Teams. „Dann wurde es nervenzerfetzend“, so Gölz. Marlen Fischer gegen Sandra Heck und Dagmar Burger gegen Stefanie Bach hatten jeweils den Sieg auf dem Schläger, brachten den Sieg aber nicht in trockene Tücher. So verlor anschließend Kapitänin Gölz gegen Daniela Ricklefsen das entscheidende Match zur bitteren Niederlage.Michael Oehler

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