Lokalsport

SVN siegt im Derby

Tischtennis: Naberns Frauen schlagen Dettingen

Die Tischennisfrauen des TTV Dettingen können in Nabern einfach nicht gewinnen. Im Bezirksligaderby siegte der SVN zu Hause mit 8:4 und revanchierte sich damit für die bittere Hinrunden-Niederlage.

Freude über den Derbysieg: Naberns Svenja Maurer. Foto: Ralf Just
Freude über den Derbysieg: Naberns Svenja Maurer. Foto: Ralf Just

Kirchheim. „Unsere Heimspiel-Siegesserie hält an, wir freuen uns“, jubelte Svenja Maurer, Teamkapitänin des SVN nach dem Sieg. Bis zum 3:3 waren beide Mannschaften auf Augenhöhe, ein Zwischenspurt mit fünf Siegen in Folge brachte Nabern schlussendlich den verdienten Sieg. Dettingens Mannschaftsführerin Lena Blankenhorn suchte nach der Partie nach Erklärungen für die Niederlagenserie beim Lokalrivalen: „Wir kommen mit den Verhältnissen in der Naberner Halle einfach nicht zurecht.“ Sie gab aber auch unumwunden zu: „Nabern war an diesem Tag einfach besser.“ Für beide Teams ist die Saison eigentlich bereits gelaufen. Dettingen rutscht auf den fünften Platz ab, Abstiegsgefahr besteht jedoch schon lange keine mehr. Nabern zog indes am TTV vorbei und hat sich für den Endspurt der Saison noch einiges vorgenommen: „Wir wollen Neuhausen doch gerne noch ein Pünktchen abluchsen“, schaut Maurer der Begegnung mit dem bereits fest stehenden Meister TTF Neuhausen entgegen.

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In der Bezirksklasse kassierte derweil der TV Bissingen beim 1:8 eine böse Klatsche beim Tabellenzweiten TTC Frickenhausen III. Den Ehrenpunkt holten Angelika Maier und Gudrun Reichle zusammen im Doppel gegen die Paarung Svenja Buschmann/Anja Aschenbrenner. Somit bleibt der TVB auf dem siebten Tabellenplatz in akuter Abstiegsgefahr.

„6:8 – so knapp!“, ärgerte sich die Mannschaftsführerin des VfL Kirchheim II, Rike Gölz, nach der Heimniederlage in der Kreisliga gegen den TSV Holzmaden. „Die Mädels haben sich richtig teuer verkauft“, war Gölz, die aufgrund einer Verletzung selbst zum Zuschauen und Anfeuern verdammt war, stolz auf ihre Mannschaft. Mitentscheidend aus VfL-Sicht waren die beiden verlorenen Eingangsdoppel. So reichte auch eine geschlossene Mannschaftsleistung, bei der jede Spielerin mindestens einen Sieg beisteuerte, nicht zum Punktgewinn.