Lokalsport

Swim and Run kommt an

Zweite Auflage des Breitensport-Events lockt 220 Teilnehmer ins Freibad

Die zweite Auflage des Kirchheimer Swim and Run hat alle Erwartungen übertroffen: 220 Teilnehmer stellten sich der Breitensport-Herausforderung.

Swim and Run, Bahnen ziehen vor dem Lauf
Swim and Run, Bahnen ziehen vor dem Lauf

Kirchheim. Es hatte sich im Vorfeld bereits abgezeichnet, aber dass am Wettkampftag noch zahlreiche Nachmeldungen eingehen würden, hat selbst VfL-Schwimmabteilungsleiterin Sylvia Helstab überrascht. Die Schwimmabteilung war jedoch gut vorbereitet, und so sah man nach dem knapp fünfstündigen Event fast nur zufriedene Gesichter bei Athleten und Veranstaltern. Neben Spitzenathleten wie dem deutschen Meister Tim Lange vom Bundesligaspitzenreiter EJOT Team Buschhütten und der Profitriathletin Katharina Wolff fanden vor allem Hobbysportler und knapp 80 Kinder und Jugendliche den Weg ins Kirchheimer Freibad. Das größte Team stellten die TriAs Wernau mit 19 Teilnehmern.

Den Auftakt machten die Allerkleinsten, die Schüler B der Jahrgänge 2005 bis 2007. Hier mussten 100 Meter Schwimmen und 400 Meter Laufen bewältigt werden. Janna Helstab vom VfL Kirchheim wurde hier Dritte, wobei Tim Eckert (VfL-Wasserball) die Jungenwertung gewann. Niclas Tick (VfL) wurde Dritter. Bei den Schülern A (200/1 000) gewann Christian Glöckner, der für das Team Heitel am Start war. Bei der Jugend B gab es ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Lorenz Herbster (VfL-Wasserball) und Patrick Loidold (TriAs Wernau), welches Letzterer für sich entscheiden konnte. Bei der Jugend A (300/3 000 m) kam Malwine Balcke von den VfL-Schwimmern auf den zweiten Platz. Bei den Jungen wurde Lukas Schmid (VfL Schwimmen) ebenfalls Zweiter vor Maximilian Christof (VfL). Einen überlegenen Sieg bei den Junioren feierte VfL-Schwimmer Louis Victor Schäfer.

Sehr spannend wurde es dann in den jeweiligen Jedermannwertungen über 400 Meter Schwimmen und 4,3 Kilometer Laufen. Unangefochten schnellste Frau wurde wie erwartet die Vorjahressiegerin Katharina Wolff (Team Racing Aloha), die mit einer Zeit von 22:43 in der Gesamtwertung auf Platz fünf kam. Zweite wurde Ricarda Guemmer, ebenfalls von Racing Aloha. Überraschend Dritte wurde Claudia Volz (VfL Kirchheim), die sich mit einer überragenden Laufleistung noch nach vorne katapultierte. Damit gewann sie auch die TW 30. Silvie Vogt (TriAs Wernau) schaffte es hier auf den dritten Platz. In der TW 20 kam Vanessa Wünsch (VfL-Schwimmen) auf Platz drei. Die TW 40 gewann überlegen Silke Roßkopf (VfL Schwimmen), die in der Gesamtwertung den vierten Platz belegte. Langstreckenradlerin Birgit Zimmermann wurde in der TW 50 Zweite und Eva Rother von TriAs Wernau gewann die TW 60+.

Bei den Herren dominierte der deutsche Meister, Tim Lange, von Beginn an und siegte in 20,59 Minuten. Der Vorjahressieger hatte sich kurzfristig angemeldet. „Ich war im Vorjahr von der Veranstaltung total begeistert und wollte trotz engem Zeitplan unbedingt starten“, sagte er nach dem Zieleinlauf. Sprachs und packte seine Sachen, da er schon 45 Minuten später einen Termin in Tübingen wahrnehmen musste.

38 Sekunden langsamer war Simon Schlichenmaier vom Team Silla Hopp vor dem jungen Nachwuchstalent Tobias Huber (21,43) von Triathlon Göppingen. Bester Teilnehmer aus der Region war VfL-Wasserballer Andreas Rieke auf dem siebten Gesamtplatz mit 24,10 Minuten. Nur 14 Sekunden später überquerte Gunter Stecher den Zielstrich und wurde damit Gesamtachter – umso bemerkenswerter ist seine Leistung, mit der er die TM 50 gewann, da er sechs Tage zuvor beim Ironman Vichy einen Langdistanztriathlon bewältigt hatte. Zweiter der TM 40 wurde Boris-Marc Münch (24,47; Ferber Kirchheim), der Gesamtelfter wurde. Sieger in der TM 60+ wurde Bernhard Preuß von den TriAs Wernau.

Die schnellste Kirchheimer Schwimmzeit schaffte Maximilian Oelsner in 5,31 Minuten, und der beste Läufer aus der Region war Robin Kübler in 16,29 Minuten. Überlegener Sieger der Teamwertung, bestehend aus jeweils drei Teilnehmern, waren mit acht Minuten Vorsprung die VfL-Wasserballer um Rieke, Stecher und Oelsner vor Triathlon Nonplusultra Esslingen. Die Esslinger stellten jedoch die schnellste von 21 Staffeln. gs

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