Lokalsport

Teckteams steuern auf ein spannendes Saisonfinale zu

Tischtennis In der Landesliga hat der abstiegsgefährdete VfL Kirchheim II nach seinem 9:7-Sieg in Beinstein nur noch zwei Punkte Rückstand auf den SV Nabern. Von Frank Duerr

Luca Hiller (im Bild) und sein Bruder Yannic waren im Naberner Spiel gegen Beinstein nicht zu bezwingen. Trotzdem verlor der SVN
Luca Hiller (im Bild) und sein Bruder Yannic waren im Naberner Spiel gegen Beinstein nicht zu bezwingen. Trotzdem verlor der SVN sein Landesligaduell gegen den Tabellenfünften mit 7:9 und bangt weiter um den Klassenerhalt. Foto: Markus Brändli

Aufatmen bei Tischtennislandesligist VfL Kirchheim II. Dank des 9:7-Siegs gegen den Tabellenfünften TB Beinstein wahren die Teckstädter die Chance auf den Klassenerhalt. Mit 13:19 Punkten liegt der VfL zwei Spieltage vor Saisonende auf dem Relegationsplatz nur noch zwei Punkte hinter Lokalrivale SV Nabern, der den ersten Nicht-Abstiegsplatz innehat. „Der Jubel nach dem verwandelten Matchball war fast bis unter die Teck zu hören“, so VfL-Sprecher Jan Eder.

Nach dem Überraschungssieg von Scholdt/Knapp gegen das Spitzendoppel der Beinsteiner Bebion/Holzinger drehten zuerst Hohl/Eder und dann auch noch Schorradt/Müller einen 1:2-Satzrückstand. Vorne spielten Jan Eder und Michael Hohl mit jeweils 3:0 stark auf. Doch Beinstein konterte auf 5:4. Eder agierte jedoch auch in seinem zweiten Einzel nervenstark und brachte den VfL dem möglichen Punktgewinn ein Stückchen näher. Manfred Scholdt stand seinem Mannschaftskameraden in nichts nach und erspielte sich einen Arbeitssieg gegen Mark Holzinger. Müller sicherte dem VfL zumindest das Unentschieden. Im Schlussdoppel setzten dann Michael Hohl und Jan Eder ihren gezeigten Leistungen im Eröffnungsdoppel und den vier Einzeln die Krone auf, spielten taktisch und spielerisch feinstes Tischtennis und sicherten umjubelnd den doppelten Punktgewinn. „Jetzt sehen wir zumindest mal wieder Licht am Ende des Tunnels und haben weiterhin noch alle Chancen, den Klassenerhalt aus eigener Kraft zu schaffen“, so Eder.

SVN ohne Glück im Schlussdoppel

Der SV Nabern verlor einen Tag zuvor gegen eben jenen TB Beinstein mit 7:9. „Zwar reichte es nicht zum Sieg, aber was Leidenschaft, Stimmung und Spannung angeht, ist dies kaum zu überbieten“, fasste SVN-Sprecher Andreas Braun zusammen.

Nach einem 1:2-Doppelrückstand glich Jakob Baum gegen Daniel Bebion kurzzeitig für die Naberner aus, bevor der TBB das Spiel wieder an sich riss. Auf Naberner Seite waren die Hiller-Brüder nicht zu bezwingen und machten durch ihre vier Einzelpunkte das Match nochmals spannend. Beim Stand von 7:8 zog jedoch das Schlussdoppel Baum/Juretzka gegen Bebion/Holzinger den Kürzeren.

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