Lokalsport

Thermikjäger von der Teck weiter obenauf

Segelfliegen: Kirchheimer und Dettinger Piloten unter den Top Ten in 1. und 2. Bundesliga

Mit Optimismus und etwas Wetterglück haben die Teckvereine ihre guten Gesamtplatzierungen in der Segelflug-Bundesliga behaupten können. Platz fünf in der 1. Liga für die Kirchheimer Fliegergruppe Wolf Hirth und Platz 13 für die Dettinger Piloten in der 2. Liga am zweiten Wertungswochenende ergeben in der Gesamtwertung Platz drei und Platz acht.

Los geht‘s: Die Piloten der Fliegergruppe Wolf Hirth sind von der heimischen Hahnweide aus am Wochenende weit gekommen. Foto: Wo
Los geht‘s: Die Piloten der Fliegergruppe Wolf Hirth sind von der heimischen Hahnweide aus am Wochenende weit gekommen. Foto: Wolf Hirth

Kirchheim. Zwar waren die Wetterprognosen anfangs wenig vielversprechend, aber Motivator Tilo Holighaus hatte bereits unter der Woche mit viel Optimismus dagegengehalten. Und der Sonntag sollte mit guten Bedingungen über der Schwäbischen Alb die Geduld belohnen. Insgesamt sieben Kirchheimer Piloten gingen bei anfangs schwierigen Bedingungen an den Start und kamen in die Rundenwertung. Mit 114  km/h zog Tilo Holighaus die schnellste Bahn zwischen Eichstätt und Reutlingen. Mit jeweils 107  km/h ähnlich schnell unterwegs waren Tim Sigel auf dem vereinseigenen Arcus und Michael Berger auf Ventus. Wer es schaffte, sich in unruhiger Thermik auf die Alb hochzuschrauben, der wurde mit einer Aufwindreihung Richtung Bayern belohnt. Über Funk informierten sich die Thermiksjäger von der Hahnweide über die beste Routenwahl und, so ist das Ergebnis des Wochenendes ein Zeichen echter Teamarbeit.

Mit deutlich kleinerer Mannschaft waren die Dettinger Zweitligapiloten gestartet. Letztlich konnten zwei der drei Piloten Punkte sammeln. Mit 99 km/h war Routinier Ulrich Häfner schnellster Dettinger. Mit Gregor Diez sammelte wiederum ein Junior aus der Nachwuchsmannschaft Punkte für den Verein. In der Endabrechnung Platz 13 war ein versöhnliches Resultat, was jedoch durch die schlechten Bedingungen im Norden der Republik begünstigt wurde. So gelang zum Beispiel Rekordmeister LSV Burgdorf nur ein einziger gewerteter Flug. An der Spitze festgesetzt haben sich die Piloten des SFV Bad Wörishofen. Die nächsten Wochenenden werden zeigen, ob diese Mannschaft gegen die Segelflug-Macht LSV Burgdorf bestehen kann.

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Hahnweide-Wettbewerb wirft seine Schatten voraus

Countdown Ab Freitag kommender Woche wird Kirchheim wieder im Mittelpunkt des weltweiten Segelfluginteresses stehen, wenn die 49. Auflage des Hahnweide-Wettbewerbs offiziell eröffnet wird. Fünf Klassen Nach dem Eröffnungsbriefing am 8.  Mai (20 Uhr, in der Wolf-Hirth-Halle) finden bis 16.  Mai täglich Flüge in den fünf Wettbewerbsklassen (Standard, 15 Meter, 18 Meter, Offen, Doppelsitzer) statt. 120 Teams mit namhaften Piloten aus elf Ländern werden sich eine Woche lang spannende Luftrennen über der Schwäbischen Alb und dem Schwarzwald liefern. Infos unter www.wettbewerb.wolf-hirth.de.tb