Lokalsport
Tischtennisbund peilt bis Ende der Woche eine einheitliche Lösung an

Stuttgart. Nachdem der Spielbetrieb wegen des Coronavirus bundesweit ruht, arbeiten der Deutsche Tischtennisbund (DTTB) und seine 18 Landesverbände an einer bundeseinheitlichen Lösung für den Abschluss der Saison. Es geht darum, ein System zu finden, das in allen Spielklassen einheitlich angewandt werden kann. Entschieden werden muss unter anderem über eine Verschiebung von Spieltagen, deren Streichung, Auf- und Abstiegsregelungen sowie Wechseltermine.

„Die Landesverbände haben viele qualifizierte Vorschläge zu dieser komplexen Thematik eingereicht“, sagt Heike Ahlert, DTTB-Vizepräsidentin Leistungssport. „Wir haben diese gesichtet, diskutieren sie zunächst in einer achtköpfigen Arbeitsgruppe und dann mit allen Verbänden.“

Die bundesweite Lösung müsse transparent, machbar in der Umsetzung sein und juristisch standhalten, erklärt DTTB-Präsident Michael Geiger. „Optimal wäre es, wenn wir das Ergebnis intern bis zum 5. April festlegen könnten. Dann könnten wir es in der Woche vor Ostern kommunizieren und damit allen Beteiligten so früh wie möglich Planungssicherheit geben.“ pm