Lokalsport

Trainer denken ans Aufhören

Angezählt: Nicht nur der Tischtennissport hat mit gravierenden Folgen der Pandemie zu kämpfen.Foto: Markus Brändli
Angezählt: Nicht nur der Tischtennissport hat mit gravierenden Folgen der Pandemie zu kämpfen.Foto: Markus Brändli

Kirchheim. Mehr als jeder zehnte Trainer im Tischtennis denkt wegen der Corona-Pandemie offenbar daran, sein Amt niederzulegen. In einer vom Verband Deutscher Tischtennis-Trainer (VDTT) durchgeführten Umfrage Anfang des Jahres wurden etwa 1 300 Mitglieder des VDTT sowie einige Landesverbände ein Jahr nach Beginn der Corona-Pandemie und den Auswirkungen auf den Vereinssport gebeten, sich zur Situation im Tischtennis zu äußern. 77 weibliche und 369 männliche Trainer nahmen an der Umfrage teil. Demnach denken 14 Prozent der Befragten inzwischen ans Aufhören. Die meisten davon, nämlich 429, sind Vereinstrainerinnen und -trainer, 43 davon arbeiten im privaten oder kommerziellen Bereich und 32 sind als Verbands- oder Landestrainerinnen und -trainer im Einsatz. Einige wenige davon auch in Doppel- oder Mehrfachfunktion.

Der größte Teil derer, die an der Umfrage teilgenommen haben, nämlich 67,7 Prozent, haben eine C-Lizenz, 23,5 Prozent verfügen über eine B-Lizenz und fünf Prozent sind im Besitz einer A-Lizenz oder eines Diploms. Nur zwei Prozent sind ohne Lizenz als Trainer im Einsatz.ttvwh


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