Lokalsport

TTV-Frauen setzen auf die Jugend

Volleyball Mit dem Auswärtsspiel bei der TSG Heidelberg-Rohrbach starten die Dettingerinnen am Samstag in die neue Regionalligasaison. Von Sebastian Großhans

Im vierten Jahr als Dettinger Trainer peilt Roland Hunger mit seinem Team einen Mittelfeldplatz an. Foto: Markus Brändli
Im vierten Jahr als Dettinger Trainer peilt Roland Hunger mit seinem Team einen Mittelfeldplatz an. Foto: Markus Brändli

Für die Regionalliga-Volleyballerinnen des TTV Dettingen beginnt am kommenden Samstag die neue Regionalligasaison bei Drittligaabsteiger TSG Heidelberg-Rohrbach. Zum ersten Heimspiel empfängt der TTV am 14. Oktober den TSV Burladingen.

Die Dettingerinnen fühlen sich gut vorbereitet, wollen sich mit einem verjüngten Kader einen Platz im gesicherten Tabellenmittelfeld erkämpfen. Nachdem das Team um Trainer Roland Hunger, der in sein viertes Jahr in Dettingen geht, im Sommer an Kraft und Geschwindigkeit gearbeitet hat, wird mittlerweile wieder in der Halle trainiert.

Mit Sabine Beck wechselt eine Spielerin von der ersten in die zweite Mannschaft. Fehlen wird zudem Heidi Kuhr. Sie zog sich beim Beachvolleyball einen Kreuzbandriss zu. „Vielleicht wird sie im Februar oder März wieder einsteigen können“, sagt Teamführerin Clarissa Preuß. Zwei weitere Spielerinnen wurden kürzlich Mutter und werden erst in den kommenden Wochen wieder ins Training einsteigen.

Es gibt jedoch auch Zugänge. Kurzfristig wurde Lyubka Sharalieva von Drittligist TSV Schmiden verpflichtet. Die 24-jährige Diana Neuhauser wechselt vom bayerischen Regionalligisten TB ASV Regenstauf nach Dettingen. Vom Regionalliga-Absteiger TB Biberach kommt die 16-jährige Johanna Resch. Nummer drei ist die 18-jährige Marie Großmann von der SG Nürtingen/Wernau. „Wir haben uns definitiv verjüngt“, freut sich Clarissa Preuß.

Klassenerhalt als Hauptziel

Zu den Saisonzielen gehören vor diesem Hintergrund auch, die neuen Spielerinnen in die Mannschaft zu integrieren und Coach Hunger mehr Wechselmöglichkeiten zu bieten. „Hauptziel ist jedoch, den Abstieg zu vermeiden“, betont Preuß, die, bei günstigem Saisonverlauf, jedoch auch eine Verbesserung des sechsten Platzes aus der Vorsaison anpeilt. „Nun wollen wir einen oder zwei Tabellenplätze besser abschneiden.“ Dazu sollen die beiden großen Stärken der Dettingerinnen beitragen: „Wir sind schon lange in unserer Teamkonstellation zusammen und sehr nervenstark.“

Einen der schwersten Gegner erwartet Preuß in der Mannschaft des FV Tübinger Modell. „Auch mit der DJK Schwäbisch Gmünd und dem TSV G.A. Stuttgart sollte man rechnen“, so Preuß. Weitere starke Gegner sind Absteiger TSG Heidelberg-Rohrbach und Aufsteiger VC Offenburg II.

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