Lokalsport

Um den Anschluss ans Verfolgerfeld

Handball Der TSV Weilheim erwartet am Sonntag den TSV Grabenstetten.

Dominik Klett nimmt Maß – ob’s auch gegen Grabenstetten klappt? Foto: Markus Brändli

Weilheim. Die Bezirksliga-Handballer des TSV Weilheim empfangen am Sonntag den TSV Grabenstetten zum nächsten Heimspiel in der Lindach-Sporthalle. Spielbeginn ist um 17 Uhr.

Der TSV Weilheim musste sich im letzten Spiel beim Tabellenzweiten in Uhingen nach einer 15:13-Führung zur Halbzeit mit 29:34 geschlagen geben. Während im ersten Durchgang die Abwehr gut zusammengearbeitet hatte, die Hausherren immer wieder vor Herausforderungen stellte und ins Zeitspiel zwang, ver­schlief das Team von Matthias Briem die zweite Hälfte komplett. Die Abwehr fand keinen Zugriff mehr und im Angriff schlichen sich zu viele Unkonzentriertheiten und technische Fehler ein. Das sorgte dafür, dass die Gastgeber zwischenzeitlich sogar mit 27:20 in Führung lagen. Dieser Rückstand war zu groß, um den Tabellenzweiten in noch einmal ernsthaft in Bedrängnis zu bringen. Tabellarisch stehen die Weilheimer zwar weiterhin auf dem fünften Platz, jedoch sind drei Niederlagen und die insgesamt schon sieben Minuspunkte zu diesem Zeitpunkt in der laufenden Saison mehr, als sich alle Beteiligten vorgestellt hatten.

Der TSV Grabenstetten steht mit 6:10 Punkten aktuell auf dem siebten Platz. Entgegen der Erwartungen einer schwierigen Saison machten die „Höllablitz“ schon dem einen oder anderen Topteam das Leben schwer. So verlor die Mannschaft von TMichael Rehkugler gegen die HSG Owen-Lenningen und das HT Uhingen jeweils in letzter Sekunde nur mit einem Tor Unterschied. Zwischenzeitlich konnten auch deutliche Siege gegen die HSG Leinfelden-Echterdingen, den TV Altbach und den TB Neuffen eingefahren werden. Dadurch sollten die „Roten“ gewarnt sein und den Gegner keinesfalls unterschätzen, auch wenn die Form der letzten zwei Spiele mit Niederlagen gegen die beiden Reservemannschaften aus Neuhausen und Wolfschlugen eher nach unten zeigt.

Am Sonntag gilt für die „Roten“ somit, sich wieder auf die Heimstärke zu besinnen, über 60 Minuten eine konstante Leistung abzurufen und mit zwei Punkten den Anschluss an das Verfolgerfeld zu halten. Jakob Ulmer und Patrick Seyferle sind nach erkältungsbedingtem Ausfall wieder einsatzbereit und auch Leo Real wird nach überstandenem Außenbandriss wieder eingreifen können. pas