Lokalsport

Umfrage: Superidee und einfache Kopie

Die Meinungen gehen ausei­nander – der erstmals ausgetragene Fußball-Supercup findet neben vielen positiven auch kritische Stimmen.

Axel Maier, Spielleiter des SV Nabern: „Grundsätzlich ist der Supercup eine gute Sache. Das Problem ist, dass kaum ein Trainer seine beste Mannschaft aufs Feld schicken wird, wenn der Rundenauftakt schon wenige Tage später erfolgt. Die Staffelleiter sollten darüber nachdenken, den Pflichtspielstart auf einen späteren Termin zu legen“.

Wolfgang Mutzbauer, Spielleiter des VfL Kirchheim: „Drei Tage vor Rundenstart braucht niemand solch ein Spiel. Der Supercup hat für mich überhaupt keinen Reiz, selbst dann nicht, wenn man den Spieltermin in den September legt. Er ist mir einfach zu sehr nachgemacht – dieser Supercup ist wie die Kopie des gleichnamigen Profi-Wettbewerbs beim DFB.“

Christian Renz, Fußball-Abteilungsleiter der SF Dettingen: „Der Supercup ist eine Superidee. Es spricht eindeutig mehr für dieses Spiel als dagegen. Ich persönlich hätte gegen eine Austragung 2017 in Dettingen überhaupt nichts“.

Patrick Kölle, Spielertrainer des TV Neidlingen: „Ich finde dieses Spiel reizvoll für die Zuschauer, weil zwei Mannschaften auflaufen, die zu diesem Zeitpunkt spielerisch gut drauf sind. Allerdings war der Zeitpunkt in Holzmaden nicht optimal“.

Claus Stepan, Sprecher der TG Kirchheim: „Die Idee, solch ein Endspiel direkt nach dem Teckbotenpokal-Turnier auszutragen, ist klasse. Allerdings sollten die Ausrichtervereine streng darauf achten, dass der Sportplatz nach sieben Tagen Dauerbelastung danach nicht überstrapaziert wird“.

Rudolf Cserny, Staffelleiter: Der Supercup ist okay, die Spielterminierung direkt nach dem Teckbotenpokal-Finale ist falsch. Da sich der Rundenstart in den unteren Spielklassen nicht verschieben lässt, schlage ich eine Supercup-Austragung im Juli des folgenden Jahres vor“.

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