Lokalsport

Verband weist Berufung des FCF zurück

Fußball Die Bezirksligapartie zwischen dem FC Frickenhausen und dem TSV Köngen wird endgültig mit 0:3 gewertet.

Stuttgart. Es bleibt dabei: Der Spielabbruch vom 2. Dezember in der Fußballbezirksliga zwischen dem Tabellenführer FC Frickenhausen und dem schärfsten Verfolger TSV Köngen wird mit 3:0 für die Gäste gewertet.

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Der Unparteiische hatte die Partie in der Nachspielzeit beim Stande von 1:0 für den FCF abgebrochen. Das WFV-Verbandsgericht hat die Berufung des FCF gegen das erstinstanzliche Urteil des Sportgerichts Neckar-Fils als unbegründet zurückgewiesen und die Spielwertung zugunsten der Köngener bestätigt. Eine Geldstrafe wurde nicht verhängt, der FCF muss aber die Kosten des Verfahrens tragen. Die beiden beteiligten Spieler Giuseppe Pirracchio (FCF) und Kevin Kaiser (TSVK) wurden jeweils zu einer Sperre von zwei Spielen verdonnert.

Für Frickenhausens Trainer Georgios Karatailidis ist das Thema jetzt abgehakt. „Ich schaue nach vorne und nicht nach hinten“, sagt er. Es sei zwar ärgerlich, weil es ein Sechs-Punkte-Spiel gewesen sei und der Vorsprung anstatt 13 Punkte nur noch sieben Zähler betrage. „Aber ich nehme es so hin, wie es entscheiden wurde, und konzentriere mich auf die Rückrunde“, zieht Karatailidis einen Schlussstrich, „wir werden alles geben, um den Vorsprung wieder auszubauen.“

Joachim Dienelt, der Sportliche Leiter des TSV Köngen, hat nichts anderes erwartet als dieses Urteil. „Gott sei Dank hat sich das Verbandsgericht nicht beirren lassen“, sagt er und verweist darauf, dass die Stellungnahmen des Unparteiischen und des TSVK unabhängig voneinander ziemlich identisch gewesen seien. „Für uns war klar, dass die Berufungsinstanz so entscheiden muss, auch um der Wahrheit zu folgen“, sagt Dienelt.uba