Lokalsport
Verlieren verboten

Fußball-Bezirksliga Für den aufstrebenden TSV Weilheim und die kriselnde SGEH steht im Kellerduell am Dienstag viel auf dem Spiel. Von Klaus-Dieter Leib

Nur der Sieger der Partie kann sich im Abstiegskampf etwas Luft verschaffen: Am  Dienstag ab 19.30 Uhr stehen sich im Nachholspiel der Fußball-Bezirksliga der TSV Weilheim und die SGEH gegenüber.

Vor dem Duell des Tabellenzehnten von der Limburg mit dem Dreizehnten von der Alb erstaunt vor allem die Entwicklung des TSVW in den vergangenen fünf Wochen. Am 27. März standen die Limburgstädter noch auf dem vorletzten Tabellenplatz. Nach 13 Punkten aus den letzten fünf Spielen verbesserte sich die Limburgelf auf den zehnten Tabellenplatz – eine Platzierung die am Ende für den Klassenerhalt reichen würde. „Es muss jetzt einfach so weiter gehen. Wir dürfen nicht nachlassen“, fordert Weilheims Trainer Uwe Heth.

Am meisten freut den ehemaligen Oberligaspieler, das seine junge Mannschaft in den vergangenen Wochen viel dazu gelernt hat und so konkurrenzfähig(er) geworden ist: „Wir sind in der Lage, jeden Gegner in dieser Liga schlagen zu können.“

Trotz der Erfolgsserie ist unter Limburg immer noch Vorsicht geboten: „Es hat sich noch nicht viel geändert. Wenn es dumm läuft, braucht man 40 Punkte für den Klassenerhalt.“ Dies würde für den TSV Weilheim bedeuten, dass von den letzten acht Begegnungen vier gewonnen werden müssen. Für das anstehende Heimspiel kann der TSVW-Coach aus dem Vollen schöpfen, dennoch erwartet Heth ein enges Match: „Die SGEH braucht auch jeden Punkt.“

Die Elf von der Berghalbinsel ist in den vergangenen Wochen nicht gerade vom Glück verfolgt. Beim TV Nellingen und im Nachholspiel letzten Donnerstag zu Hause gegen den TV Neidlingen kassierten die Älbler jeweils erst in der Nachspielzeit den 1:1-Ausgleich. „Wir hätten leicht und locker vier Punkte mehr haben können. Vielleicht haben wir in der Schlussphase ein mentales Problem“, rätselt Interimstrainer Marco Parrotta, der dennoch zuversichtlich ist, dass seine Mannschaft den Klassenerhalt schaffen kann.

Dafür sollten aber aus den nächsten drei Spielen beim TSV Weilheim (10. Platz) gegen den TSV Neckartailfingen (15.) und bei der SPV 05 Nürtingen (16.) mindestens fünf Punkte geholt werden. „Das Wichtigste ist, das wir keines der drei Spiele gegen direkte Abstiegskontrahenten verlieren dürfen“, weiß der SGEH-Coach, dem erneut nur ein kleiner Kader zur Verfügung steht: „Wenn es gut läuft, bringen wir gerade einmal 14 Spieler zusammen.“ Im letzten Spiel verletzte sich zu allem Überfluss auch noch Tim Kammerer (Rippenprellung). Dafür versucht Parrotta selbst, nach seiner Verletzung, zumindest als Auswechselspieler zur Verfügung zu stehen.