Lokalsport

Vermeintlich leichtes Spiel für Ötlinger

Kirchheim. Das Fernduell um den Relegationsplatz in der Fußball-Kreisliga B, Staffel 5, zwischen dem TSV Ötlingen II und dem TSV Linsenhofen bleibt spannend. Während der TSVÖ übermorgen gegen Kellerkind TSV Owen II vermeintlich leichtes Spiel hat, ist der TSV Linsenhofen spielfrei. Allerdings stehen dem Tabellendritten danach schwere Partien gegen Beuren, Neuffen und Tischardt bevor.

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Just gegen Tischardt hatte der TSV Ötlingen vor acht Tagen beim 5:2 alle drei Punkte entführt. Obwohl ein zweifellos wichtiger Sieg im Relegationsrennen, war TSVÖ-Coach Dirk Heinemann nicht zufrieden. „Nach der 2:0-Führung hätten wir mehrfach nachlegen können, stattdessen kam Tischardt zum zwischenzeitlichen 2:2“, haderte er mit der Chancenverwertung seiner Mannschaft.

Im Relegationsrennen mit dem schärfsten Rivalen aus Linsenhofen sieht es dennoch gut aus. Denn der TSVÖ hat bereits gegen fast alle schweren Gegner gespielt – mit Ausnahme des letzten Spieltags, wenn es zur SPV 05 Nürtingen geht. Am Sonntag gastiert der Tabellenvorletzte TSV Owen II im Rübholz. „Wir müssen jetzt alle unsere Spiele gewinnen, gegen Owen jetzt geht es nicht da­rum, hoch zu gewinnen, sondern konsequent zu spielen“, forder Heinemann. Die Owener geben sich vor der Fahrt ins Rübholz keinerlei Illusionen hin. „Die hohe Belastung der vielen Englischen Wochen hat den Kader personell eingeschränkt, zudem spielen die Jungs auf Kunstrasen, es gilt, die Niederlage in Grenzen zu halten“, so Coach Claus Eberle.

Vor dem TSV Owen II rangiert der TSV Oberlenningen II, mit allerdings zehn Punkten Vorsprung auf den Nachbarn. Den zwölften etwas überraschenden Saisonpunkt ergatterte die Lenninger Zweite gegen Tischardt, jetzt hat man wieder Lunte gerochen, vielleicht gibt es übermorgen bei Raidwangens Reserve auch etwas Zählbares. kls