Lokalsport

Versöhnlicher Abschluss einer turbulenten Saison

Wintersport Kombinierer Jan Andersen belegt in der Gesamtwertung des Alpencups den neunten Platz.

Jan Andersen hat in Ramsau überzeugt. Foto: pr
Jan Andersen hat in Ramsau überzeugt. Foto: pr

Ramsau. Mit dem neunten Platz im Gesamtklassements des Alpencups hat der Nordische Kombinierer Jan Andersen aus Kirchheim die Saison beendet. Im letzten Wettkampf des Winters in Ramsau belegte der 18-Jährige vom SC Königsbronn die Plätze 17 und acht.

Andersen konnte auf der Schanze am Dachstein nicht seine Bestleistung abrufen. Im ersten Wettkampf landete er nach einem Sprung auf 84,5 Meter auf der K90-Schanze zunächst auf Platz 18 im Feld der 62 Athleten. Der Rückstand auf den führenden Österreicher Florian Kolb, der am Ende den Gesamtsieg davontrug, betrug 1,30 Minuten. Da ein Fünf-Kilometer-Sprint auf dem Programm stand, war die Hoffnung auf eine gute Platzierung bereits vor dem Lauf zunichte. Mit der 19. besten Laufzeit konnte sich Andersen nur um einem Platz verbessern und wurde 17.

Am zweiten Wettkampftag gelang dem jungen Kirchheimer ein etwas besserer Sprung auf 86,5 Meter und Andersen lag mit 1,06 Minuten Rückstand auf dem 16. Platz vor dem Zehn-Kilometer-Lauf. Mit der zwölftbesten Laufzeit konnte er einige Plätze gutmachen und kam als Achter ins Ziel. Es gewann Marco Heinis aus Frankreich.

Im Großen und Ganzen ist Andersen mit der abgelaufenen Saison zufrieden. Trotz Corona-Pandemie konnte er einige Wettbewerbe im In- und Ausland bestreiten. Sein großes Saisonziel - die Teilnahme bei der Junioren-Weltmeisterschaft - hat er erreicht, wenngleich er mit dem dort erzielten 20. Platz nicht komplett zufrieden war.

Abi in Furtwangen

In den nächsten Wochen wird Jan Andersen sich hauptsächlich auf die Schule und die Abiturprüfungen am Sportinternat in Furtwangen konzentrieren. Danach starten bereits die Vorbereitungen auf die neue Saison, in der er konstanter springen und auch in der Loipe einen Schritt nach vorne machen will. ta

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