Lokalsport

Versöhnlicher Ausklang für Schwarzbauer

Mountainbike. Zum Abschluss der Saison hat der Reuderner beim dreitägigen Catalunya Bike Race Platz acht belegt.

Barcelona. Der Reuderner Nachwuchs-Mountainbiker Luca Schwarzbauer hat zum Ende der Saison nochmals ein Ausrufezeichen gesetzt. Beim dreitägigen Catalunya Bike Race belegte das Mitglied des MTB Teck Platz acht. Bei der Königsetappe gelang ihm sogar der Sprung aufs Podest.

Das Ziel des Trips nach Spanien zum Abschluss der Saison waren Weltranglistenpunkte. Vor dem U23-Bundesliga-Rennen in Freudenstadt und der Etappenfahrt in Katalonien wurde Schwarzbauer mit 44 Zählern lediglich als 664. der Weltrangliste geführt. Der achte Platz brachte 35 Zähler auf das Konto des Reuderners. Weil es für den 20-Jährigen auf der Königsetappe über 62 Kilometer auch noch einen dritten Tages-Rang zu feiern gab, konnte er den Trip als echten Erfolg verbuchen.

Zumal der U23-Fahrer mit seinen beiden Lexware-Teamgenossen Georg Egger (Obergessertshausen) und Max Brandl (Freiburg) das restliche Feld mit internationalen Top-Leuten und Olympiateilnehmern düpierte.

„Das war echt der Hammer“

Egger und Schwarzbauer hatten nach einer matschigen Bergauf-Passage nach etwa 14 Kilometern eine kleine Lücke gerissen. Beide nahmen dann ihr Rennfahrer-Herz in beide Hände. Mithilfe ihres Teamkollegen Brandl, der in der Verfolgergruppe für das Duo taktisch agierte, vergrößerten sie ihren Vorsprung. Bei Kilometer 52 erkannte Schwarzbauer, dass die Verfolger näher kamen und Egger legte noch mal zu. „Da konnte ich nicht mithalten“, bekannte der Biker vom MTB Teck. Doch nachdem Max Brandl zu ihm aufgeschlossen hatte, gelang es Schwarzbauer mit seinem Teamgenossen mitzuhalten und sogar noch mal näher zu Egger aufzufahren. Der gewann schließlich sechs Sekunden vor Brandl und Schwarzbauer. „Das war echt der Hammer. Als wir die Startliste sahen, haben wir uns höchstens Plätze zwischen fünf und zehn ausgerechnet“, erklärte er.

Das 42 Kilometer lange Auftaktzeitfahren war ihm als 16. mit über sechs Minuten Rückstand nicht so gut gelungen. Und am Schluss-Tag verlor er als Neunter noch seinen sechsten Platz im Gesamtklassement. „Im Großen und Ganzen waren die drei Tage aber großartig für uns Drei“, bilanzierte Schwarzbauer stellvertretend für seine Team-Genossen: Georg Egger wurde mit 2,30 Minuten Rückstand Gesamt-Zweiter, Max Brandl landete mit 3,03 Minuten Differenz auf Platz vier.Erhard Goller

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