Lokalsport

VfL-Fairplay wird erneut belohnt

Ehre, wem Ehre gebührt: Ex-VfL-Coach Markus Schweizer (re.) mit WSJ-Vorstandsmitglied Christian Keipert. Foto: SportRegion Stutt
Ehre, wem Ehre gebührt: Ex-VfL-Coach Markus Schweizer (re.) mit WSJ-Vorstandsmitglied Christian Keipert. Foto: SportRegion Stuttgart/Dr. Qingwei Chen

Herrenberg. Die Bezirksligafußballer des VfL Kirchheim sind in Person von Ex-Trainer Markus Schweizer zum wiederholten Male für eine faire Geste belohnt worden. Die Teckstädter hatten im Spiel gegen den FTSV Kuchen im Oktober 2017 bei ihrem 1:0-Führungstreffer übersehen, dass ein Kuchener ohne vorherige Gegnereinwirkung verletzt am Boden lag. Nach Wiederanpfiff ließen die Kirchheimer die Gäste unbedrängt den Ausgleich erzielen. „Eine überragende Reaktion, so gehört sich das“, lobte damals nicht nur Kuchens Trainer Martin Braunmiller.

Nachdem der württembergische Fußballverband die Aktion kurz darauf bereits mit einem Sonderpreis im Rahmen ihrer Fairplay-Wertung honoriert hatte, ist der VfL nun erneut geehrt worden. Beim erstmals von der Sportregion Stuttgart, der Württembergischen Sportjugend (WSJ) und RegioTV ausgelobten Fairplay-Preis haben die Kirchheimer unter 18 Bewerbern den mit 200 Euro dotierten dritten Platz belegt. „Entweder spende ich das Geld dem VfL oder wir gehen mit dem Kader aus dem Kuchen-Spiel was trinken“, verriet Schweizer nach der Preisverleihung in Herrenberg.tb


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