Lokalsport

VfL-Korbjäger beenden Durststrecke

Basketball Nach fast drei Monaten gewinnt Kirchheim beim 85:67 über Heidelberg/Kirchheim wieder ein Regionalligaheimspiel.

Mit elf Treffern erfolgreichster Kirchheimer: Kapitän Roman Keller. Foto: Genio Silviani
Mit elf Treffern erfolgreichster Kirchheimer: Kapitän Roman Keller. Foto: Genio Silviani

Kirchheim. Der Gegner aus Heidelberg trat die Reise in die Teckstadt stark ersatzgeschwächt an. Gleich auf mehrere Spieler - darunter Topscorer Rittinger - musste der Gast verzichten. Trotzdem erwischte die SG den besseren Start in die Partie. Die VfL-Basketballer schafften es zu Beginn nicht, sich die Rebounds am eigenen Brett zu sichern. Dar-aus resultierte nach fünf Minuten ein 8:13-Rückstand. Angeführt von Desmond Strickland und Chris Pichl startete der VfL einen 13:2-Lauf und drehte so das Spiel bis Ende des ersten Viertels (23:15).

Auch mit Beginn der zweiten zehn Minuten schafften es die Teckstädter nicht, sich Vorteile in der Reboundarbeit zu erarbeiten. Stattdessen erlaubte man dem Gast immer wieder zweite und dritte Chancen. Innerhalb von fünf Minuten waren die Gäste dadurch wieder in Schlagdistanz (29:28). Durch sieben schnelle Punkte konnte sich der VfL daraufhin wieder etwas absetzen (36:28). Doch auch Heidelberg steckte nicht auf. Bis Ende der ersten Halbzeit verkürzten sie so auf 31:36.

Nach der Pause änderte sich am Abstand zunächst nichts. Punkte der Teckstädter wurden sofort wieder gekontert. Plötzlich zahlte sich jedoch das gute Zusammenspiel auf beiden Seiten des Spielfeldes aus. Innerhalb von einer Minute konnte der VfL den Vorsprung auf zehn Punkte vergrößern (50:40). Doch die Gäste wehrten sich. Durch einige Offensivrebounds kamen sie zu einfachen Punkten und hielten bis Ende des dritten Viertels den Rückstand konstant bei zehn Punkten (46:56).

Mit dem Start in die letzten zehn Minuten suchte der VfL nun die Entscheidung. Besonders Skhelzen Bekteshi drückte dem Spiel nun seinen Stempel auf. Durch zwei Drei-Punkte-Spiele sorgte der Kapitän nach 34 Minuten für das 70:52. Den Gästen war nun anzumerken, dass sie dem nichts mehr entgegenzusetzen hatten. Mit der Führung im Rücken spielte der VfL das Spiel kontrolliert zu Ende.

Trainer Felix Jung war hinterher aber nur bedingt zufrieden: „Auf der einen Seite haben wir heute durch das gute mannschaftliche Zusammenspiel gewonnen. Auf der anderen Seite haben wir uns durch die schlechte Reboundarbeit das Leben schwer gemacht.“cpi

VfL Kirchheim: Bekteshi (13, 1 Dreier), Hedley (22, 3), Hinitschew, Kardauskas (9), Köppl (7), Pichl (14, 4), Simpson, Sperber (2), Strickland (18, 2), Vladov

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