Lokalsport

VfL-Nachwuchs mit starken Auftritten in der Halle

Futsal Die Kirchheimer B-Junioren lösen Ticket für süddeutsche Meisterschaften. Die A-Junioren belegen Platz zwei.

Kirchheim. Jubel bei den A- und B-Jugendfußballern des VfL Kirchheim. Beide Mannschaften haben es bei den württembergischen Futsal-Meisterschaften am vergangenen Wochenende in Ehningen aufs Treppchen geschafft. Die A-Junioren sicherten sich den dritten Platz, die B-Junioren den zweiten und damit die Qualifikation für die süddeutschen Titelkämpfe am 4. März, erneut in Ehningen. Dann ermitteln die Vertreter aus Bayern, Hessen, Baden, Südbaden und Württemberg den Teilnehmer für die deutsche Futsal Meisterschaft der B-Junioren.

Wie schon auf Bezirksebene war es der FTSV Kuchen, der der Kirchheimer U19 bei den Württembergischen die Tour vermasselte. Nachdem der VfL trotz Auftaktniederlage souverän als Gruppensieger ins Viertelfinale eingezogen war und sich danach auch ins Halbfinale vorgearbeitet hatte, gab es in der Vorschlussrunde gegen Kuchen zunächst keinen Sieger. Im Sechsmeterschießen setzte sich dann der FTSV-Nachwuchs durch, der dann im Finale dem SV Zimmern den Vortritt lassen musste. Die kleinen Blauen sicherten sich im kleinen Finale mit einem 1:0 gegen die SGM Kuppingen den dritten Rang.

U17 scheitert erst im Finale

Noch besser machte es die U17. Der Bezirksmeister trat krankheitsbedingt mit nur zwei Auswechselspielern an und musste nach dem ersten Spiel den nächsten Ausfall verkraften. Der Nachwuchs aus der Teckstadt ließ sich davon aber nicht aus der Ruhe bringen und schloss die Vorrunde als Gruppensieger ab. Danach bewiesen die personell geschwächten Kirchheimer nicht nur ihr Können, sondern auch gute Nerven und Treffsicherheit. Sowohl das Viertelfinale gegen die TG Böckingen wie auch das Halbfinale gegen den Verbandsstaffelrivalen VfL Nagold gewann der VfL im Sechsmeterschießen. Die Kirchheimer verwandelten dabei alle Strafstöße, während Torwart Nick Bopp die entscheidenden Sechsmeter parierte. Erst im Endspiel ging gegen den VfB Bösingen aus der Verbandsstaffel Süd allmählich doch die Kraft aus. Am Ende stand es 2:0 für den Heimatverein von Nationalspieler Joshua Kimmich. Die Freude des Teams von Trainer Christopher Andrä über die Vizemeisterschaft trübte das jedoch keineswegs.Uwe Flegel

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