Lokalsport

VfL: Trainer gefunden, Name geheim

Fußball Der Nachfolger des scheidenden Markus Schweizer muss noch seinen bisherigen Verein über den Wechsel informieren.

Sein Nachfolger steht fest: Wer Markus Schweizer im Sommer als VfL-Trainer beerbt, will der Verein aber noch nicht bekannt geben
Sein Nachfolger steht fest: Wer Markus Schweizer im Sommer als VfL-Trainer beerbt, will der Verein aber noch nicht bekannt geben. Foto: Markus Brändli

Kirchheim. Fußball-Bezirksligist VfL Kirchheim ist auf der Suche nach einem Nachfolger für den im Sommer scheidenden Trainer Markus Schweizer fündig geworden - doch die Katze bleibt vorerst noch im Sack. „Der Neue muss erst seinen bisherigen Verein informieren, vorher geben wir den Namen nicht bekannt“, sagt VfL-Abteilungsleiter Oliver Klingler, der von einer ganzen Reihe von Job-Bewerbern spricht.

Mario Estasi vom TV Echterdingen, Klinglers guter Bekannter, ist es nicht („er hört auf“). Ebenso wenig wie Peter Frömmel vom Bezirksliga-Zweiten 1. FC Donzdorf, mit dem der VfL-Abteilungsleiter ein intensives Gespräch führte. Der 46-Jährige sagte ab. „Die Aufgabe in Kirchheim wäre sehr reizvoll gewesen. Aber ich habe die Chance, mit meiner Mannschaft noch aufzusteigen, kann deshalb nicht gleichzeitig eine andere Herausforderung annehmen. Zumal der VfL auf eine rasche Entscheidung drängte.“ Merkwürdig in diesem Zusammenhang: Sein Verein setzt Frömmel trotz des unerwarteten Erfolgs am Saisonende vor die Tür.

Zwei Telefonate in Sachen Schweizer-Nachfolge gab‘s vorher bereits zwischen Klingler und Chris Eisenhardt - ohne Ergebnis. „Auf einen weiteren Anruf warte ich immer noch“, sagt der scheidende Weilheimer Trainer, von 2003 bis 2008 Spieler beim VfL Kirchheim.Klaus Schlütter

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