Lokalsport

VfL wie entfesselt

Fußball-Bezirkspokal: Kirchheim nach 5:0 gegen Frickenhausen in Runde drei

Revanche geglückt: Der VfL Kirchheim steht nach einem furiosen 5:0-Sieg über den FC Frickenhausen in der dritten Runde des Bezirkspokals.

Man of the match: Dominik Cseri erzielte beim 5:0-Pokalsieg des VfL über Frickenhausen drei Tore. Foto: Markus Brändli
Man of the match: Dominik Cseri erzielte beim 5:0-Pokalsieg des VfL über Frickenhausen drei Tore. Foto: Markus Brändli

Kirchheim. Zehn Tage nach der schmerzhaften 2:5-Punktspielpleite gegen den Rivalen aus dem Neuffener Tal hat der VfL eindrucksvoll Wiedergutmachung betrieben.

Beim 5:0-Pokalsieg gestern Abend vor rund 100 Zuschauern an der Jesinger Allee spielten die Teckstädter den einstigen Verbandsligagefährten förmlich an die Wand. „Wir haben heute alles falsch gemacht, was man nur falsch machen kann“, musste FCF-Trainer Martin Mayer nach dem Debakel zerknirscht feststellen. Dass er seine Startelf im Vergleich zum letzten Ligaspiel auf knapp der Hälfte der Positionen verändert hatte, wollte Mayer fairerweise nicht als Ausrede gelten lassen. „Das waren alles Leute, die den Anspruch haben, Bezirksliga zu spielen“, betonte er.

Dennoch schien seine Elf vor allem in den ersten 20 Minuten geistig nicht anwesend, kassierte sie doch in dieser Zeit drei vorentscheidende Gegentore. Zwei gingen auf das Konto von VfL-Youngster Dominik Cseri (5., 21.), der sich mit dem Treffer zum zwischenzeitlichen 4:0 (55.) nicht nur zum Mann des Tages kürte, sondern nebenbei noch den zweiten Dreierpack innerhalb von drei Tagen schnürte: Beim 4:3-Ligaerfolg vergangenen Sonntag gegen Nellingen hatte der frisch der A-Jugend entwachsene Cseri ebenfalls drei Mal getroffen.

Über die halblinke offensive Seite agierend, bildete der Dreifachtorschütze mit seinem Pendant auf der rechten Außenbahn, Philipp Haußer, eine Flügelzange, die die Gäste ein ums andere Mal in den Würgegriff nahm. Kaum zufällig bereitete Haußer den Treffer zum 2:0 in der 16. Minute durch Lukas Kicherer mustergültig vor. Der ebenfalls aus Reihen der eigenen A-Junioren gekommene Kicherer bildete im gestrigen 4-5-1-System des VfL die einzige Spitze vor dem breit aufgestellten Mittelfeld, in dem sich „Sechser“ Andreas Elsässer Fleißkärtchen als umsichtiger Spielgestalter verdiente.

Doch nicht nur der landesligaerfahrene Ex-Weilheimer kassierte hinterher ein Lob seines Trainers. Markus Schweizer freute sich vor allem, dass „die Mannschaft gegenüber der Punktspielpleite richtig Biss gezeigt hat.“ Diesen gilt es aus VfL-Sicht am kommenden Sonntag zu bestätigen, wenn die Teckstädter in der Bezirksliga beim Tabellenzehnten FV Vorwärts Faurndau gastieren.

Tore: 1:0 Dominik Cseri (5.), 2:0 Lukas Kicherer (16.), 3:0, 4:0 Cseri (21., 55.), 5:0 Alex Zydek (62.).pet

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