Lokalsport

„Viel Schnee, viele Erfolge“

SSV-Präsident Heiner Dangel

Erwartungsfroh geht der Kirchheimer Heiner Dangel (58), Präsident des Schwäbischen Ski-Verbandes (SSV) seit 2005, in die neue Skisaison. Wichtig für ihn: die Nachwuchsförderung.

Auf die Frage, was Sie als SSV-Präsident aktuell umtreibt, haben Sie spontan zwei Bereiche genannt. Der eine ist die neue SSV-Nachwuchsförderung. Was passiert damit genau?

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Heiner Dangel: Es ist so, dass ab der Saison 2016/17 die schwäbischen und die Schwarzwälder Schülerkader auf Wunsch der Verantwortlichen zusammengelegt werden. Damit erhoffen sich die beteiligten Verbände auf der Nachwuchsebene ein verbessertes Leistungsniveau.

Die seit zwei Jahren existente Skiliga Baden-Württemberg ist für Sie eine zweite wichtige Thematik. Was gibt es dazu zu sagen?

Dangel: Dass sie sich eindeutig bewährt hat, Teilnehmerzahlen und Austragungsmodus stimmen. Trotzdem ist es Verbandsanliegen, den Wettbewerb kontinuierlich weiterzuentwickeln, um noch größere Starterfelder zu erzielen. Nebenbei bemerkt gibt es solche Skiligen in Deutschlands Norden nicht. Baden-Württemberg und Bayern haben sie also exklusiv.

Ein Blick auf ihren ganz persönlichen Zeitplan. Welche ungefähren Prozentanteile haben Ihr Beruf als Bankfachwirt, Familie und das SSV-Amt?

Dangel: Für meine Ehefrau bleibt leider zu wenig Zeit, weshalb ich froh bin, dass sie so viel Verständnis aufbringt. Meinen Arbeitsaufwand als SSV-Präsident verrate ich lieber nicht. Mögliche Ehrenamts-Einsteiger würde der nur abschrecken.

Mit Blick auf die neue Saison: Welchem SSV-Sportler aus der Region trauen Sie heuer den Durchbruch zu?

Dangel: Die Holzmadener Biathletin Nicola Sprung und der Nordische Kombinierer Jan Andersen aus Kirchheim könnten auf nationaler Ebene erneut aufhorchen lassen.

Ihr Wunsch für die neue Saison?

Dangel: Viel Schnee, viele SSV-Erfolge und keine Verletzten.