Lokalsport

Vom Außenstürmer zum Lauf-Ass

Alfred Kleefeldt, zweifacher deutscher 5 000-Meter-Meister, war in den 1950er-Jahren Vorzeigeläufer der Teckregion und verstarb im Herbst 1996 im Alter von 63 Jahren nach schwerer Krankheit. Wie kein Zweiter hatte der Wendlinger die regionale Mittelstreckenszene geprägt, in der er zahllose Erfolge feierte. Sein Ruf als fair(st)er Sportsmann der Aschenbahn führte dazu, dass ihm posthum eine besondere Ehre zuteil wurde: Eineinhalb Jahre nach seinem Tod wurde in Wendlingen der Alfred-Kleefeldt-Gedächtnislauf ins Leben gerufen – ein Rennen, das inzwischen zum Klassiker geworden ist und am 7. Juli die 18. Auflage erfuhr. Das Mitglied der VfL-Skiabteilung schaffte es bis in die Leichtathletik-Nationalmannschaft, doch lagen die sportlichen Anfänge des Allroundtalents auf dem Fußballfeld: 1950 war er Außenstürmer des TSV Wendlingen. Mit 20, nachdem er bei den deutschen Juniorenmeisterschaften sensationell Zweiter im 3000-Meter-Lauf geworden war, begann er, an seiner Lauf-Karriere zu basteln: Fortan lief er fast jeden Tag nach Feierabend die sieben Kilometer lange Stecke von Wendlingen nach Kirchheim und zurück.top


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