Lokalsport

„Vor den Aufstiegsspielen sind wir alle brutal motiviert“

Dettingens Landesliga-Volleyballer Stephan Lehmann über die Niederlage in Ravensburg, personellen Zuwachs und die Chance auf die Oberliga-Rückkehr

Trotz der 0:3-Pleite in Ravensburg glaubt der Dettinger Volleyballer Stephan Lehmann weiter an den Oberliga-Aufstieg.

Wie groß war die Enttäuschung nach der 0:3-Niederlage in Ravensburg?

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Stephan Lehmann: Wir waren enttäuscht, aber weniger wegen des verpassten Meistertitels als wegen der schwachen Leistung. Offensichtlich war der Erfolgsdruck für manchen unserer Spieler einfach zu groß gewesen. Wir spielten viel zu verkrampft.

Der VC Hardt schenkte eurem Rivalen TSG Eislingen am Schlussspieltag kampflos die Punkte – Wettbewerbsverzerrung?

Lehmann: Das sehe ich nicht so. Die TSG Eislingen spielte im Gegensatz zu uns auch in der Vorrunde konstant gut und wurde verdient Meister.

Ravensburgs Ex-Nationalspieler Georg Wiebel war im Vorfeld hoch gelobt worden – wie stark war er?

Lehmann: Wiebel spielte überragend gegen uns. Und das mit 38. Bemerkenswert, dass er von seiner Fitness überhaupt nichts eingebüßt hat. Wiebel spielte voll durch.

Am 23. oder 24. April wird in der Sporthalle Esslingen-Weil die Oberliga-Aufstiegsrelegation ausgetragen. Was muss euer Trainer tun, um die Spannung im Team bis dahin hoch zu halten?

Lehmann: Christoph Sick braucht nicht viel zu tun, denn wir Spieler sind vor diesen Aufstiegsspielen alle brutal motiviert. Umso mehr, als dann ja auch Timo Metzenthin, der in Friedrichshafen ja schon in der zweiten Bundesliga spielte, als weiterer Spieler hinzukommt.

Wie stark schätzen Sie die beiden Relegationsgegner ein?

Lehmann: Gegen den SV 1845 Esslingen haben wir in der letzten Oberliga-Saison zwei Mal verloren, aber wir können sie schlagen. Die Partie gegen die TG Nürtingen wird eine auf Augenhöhe sein. Ich glaube aber, dass wir am Ende aufsteigen werden.