Lokalsport

Vorsprung wächst und Rückstand schmilzt

Volleyball Die SG Neckar-Teck trennen drei Spieltage vor Oberligaende bereits sieben Punkte vom Abstiegsrelegationsplatz, aber nur noch zwei vom Aufstiegsrelegationsrang.

Ein Sieg als Fingerzeig: Die SG-Volleyballer schielen in der Oberligatabelle wieder nach oben. Foto: Markus Brändli
Ein Sieg als Fingerzeig: Die SG-Volleyballer schielen in der Oberligatabelle wieder nach oben. Foto: Markus Brändli

Aufatmen bei den Oberliga-Volleyballern der SG Neckar-Teck. Nach dem 3:0 (25:20, 25:19, 25:14)-Sieg beim TV Rottenburg III sind die Abstiegssorgen endgültig passé. Drei Spieltage vor Saisonende hat die SG sieben Punkte Vorsprung auf den Abstiegsrelegationsplatz und kann sogar wieder nach oben schielen - der Rückstand auf Tabellenrang zwei, der zur Relegation zur Regionalliga berechtigt, beträgt nur noch zwei Zähler.

Nach der herben Heimniederlage vor zwei Wochen gegen den TSV Eningen galt es, beim Tabellennachbarn in Rottenburg etwas gutzumachen. SG-Trainerin Lyubka Sharalieva forderte eine konzentrierte Leistung von ihren Männern, als das Spiel in der Rottenburger Otto-Locher-Halle angepfiffen wurde. Dass ihre Spieler dies beherzigten, zeigten sie sofort: Zwei direkte Punkte beim Aufschlag sorgten für Jubel in den Reihen der Spielgemeinschaft.

Auch wenn die Gastgeber zunächst nicht lockerließen und den Rückstand konstant niedrig halten konnten, war gegen die SG an diesem Abend kein Kraut gewachsen. Neben starken Spieleröffnungen fanden die Gäste auch in der Annahme schnell in die Partie. Vor allem Damian Dokla und sein Abwehrkollege Jakob Krenn stabilisierten ihre Mannschaft aus dem Hinterfeld. Aber auch vorne erledigten die Angreifer um Manuel Babinger ihren Job zuverlässig. Immer wieder brachten sie die Defensive der Gastgeber mit Lobs oder harten Angriffen in Bedrängnis. Es zeichnete sich ein kleiner Vorteil für die Gäste ab, den sie am Ende des ersten Durchgangs souverän zum 25:20 nutzten.

In den folgenden beiden Sätzen steigerten sich die SG-Männer nochmals und ließen nichts mehr anbrennen. Ein oftmals unüberwindbarer Block sorgte für Frust bei der Heimmannschaft. Auch der Wechsel des Rottenburger Zuspielers sollte keine Verbesserung bringen. Aufseiten der SG durfte auch Außenangreifer Michael Keck gegen Ende des zweiten Durchgangs nach längerer Durststrecke wieder ran. Nach einer kurzen Eingewöhnung landeten auch seine Annahmen zielgenau bei Zuspieler John Reuße, der ein ums andere Mal seine Angreifer bedienen konnte. Nach einem spektakulären Block zum 25:19 wechselten die Teams ein letztes Mal die Seiten.

Doch der TV Rottenburg hatte den an diesem Samstag abgeklärten SG-Herren nichts mehr entgegenzusetzen. Den Matchball zum 25:14 beendete erneut Keck mit einem sicheren Angriff über die Außenposition. Umringt von seinen Mitspielern feierte er im Anschluss den deutlichen Punktegewinn, der seine Mannschaft vom siebten auf den dritten Platz katapultiert.leh

So spielten sie

SG Neckar-Teck: Babinger, Dokla, Frank, Keck, Krenn, Lehmann, Melzer, Reuße, Widmann

Botnang als Zünglein an der Waage?

Geht noch was in Sachen Regionalliga-Relegation? Drei Spieltage vor Saisonende stehen für die drittplatzierte SG Volley Neckar-Teck noch die Partien gegen Spitzenreiter Botnang, den fünftplatzierten SV Fellbach und den Tabellenvorletzten SV Remshalden an.

Botnang dürfte dabei am kommenden Samstag (20 Uhr, Sporthalle Dettingen) die höchste Hürde sein, hat der Athletiksportverein aus dem Westrand Stuttgarts doch alle 15 bisherigen Saisonspiele gewonnen und steht damit bereits vorzeitig als Meister fest.

Der TSV Eningen, der zwei Punkte vor der SG steht, bekommt es ebenfalls noch mit den Botnangern zu tun, allerdings erst am letzten Spieltag. Zuvor geht‘s gegen den Tabellenvierten TSV G. A. Stuttgart III (4.) und den siebtplatzierten TV Rottenburg III.tb

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