Lokalsport

Wärmende Zuschauer machen den VfL froh

Die Austragung der VfL-Heimpartie gegen Staig stand bis kurz vor Beginn auf der Kippe: Laut Verbandsstatuten dürfen die Temperaturen in der Halle die Marke von 15 Grad nicht unterschreiten. Aufgrund des Regelwerks stets mit einem Thermometer ausgestattet, informierte der für dieses Spiel zuständige Oberschiedsrichter beide Mannschaften 30 Minuten vor Spielbeginn, dass 14,2 Grad in der Halle gemessen wurden.

Ein Protest vonseiten des SC Staig, ein eventuell damit einhergehender Kirchheimer Verlust der Punkte am grünen Tisch und das „Einfrieren“ des VfL-Ziels, auch in der nächsten Saison der Oberliga anzugehören, schien also durchaus möglich.

Glücklicherweise strahlten die nach und nach in die Halle strömenden Zuschauer offenbar so viel Wärme ab, dass pünktlich zum Spielbeginn genau 15 Grad abgelesen werden konnten.

Rätselraten „Warum nicht die Halle sondern die Umkleidekabinen auf gefühlt 30 Grad geheizt wurden, entzieht sich meinem Verständnis. Nicht auszudenken, wenn wir das Spiel im Nachhinein am grünen Tisch verloren hätten“, kommentierte VfL-Betreuer Walter Brandl die kuriose Situation.jce

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