Lokalsport

Warmfahren für die Schlussrunde

Mountainbike Manuel Fumic wird in Banyoles Elfter. Der 37-Jährige steht vor seiner wohl letzten Saison als Profi.

Noch keine großen Sprünge, aber mit der Form zufrieden:  Manuel Fumic ist in seine letzte Profisaison gestartet.Foto: Küstenbrüc
Noch keine großen Sprünge, aber mit der Form zufrieden: Manuel Fumic ist in seine letzte Profisaison gestartet.Foto: Küstenbrück

Banyoles. Der Motor läuft noch nicht auf Touren: Das erste Mountainbike-Rennen in dieser Saison war für Manuel Fumic nicht mehr als eine Standortbestimmung. Der Kirchheimer belegte im spanischen Banyoles Rang elf - immerhin ein Rennen, das in der höchsten Kategorie eingestuft war.

Mit dem kurvenreichen Kurs in Katalonien hatte Fumic seine liebe Mühe. Nach einem schlechten Start hatte er zunächst um einen Platz unter den besten zwanzig Fahrern zu kämpfen. Vor allem bei den ständigen Tempowechseln offenbarte der Kirchheimer noch Schwächen.

Konzentration auf Cape Epic

Defizite, die einkalkuliert waren. Fumics Vorbereitung konzentriert sich auf den am 15. März beginnenden Team-Wettkampf Cape Epic in Südafrika. Das achttägige Etappenrennen über 650 Kilometer startet mit einem Prolog in Kapstadt. In seiner mutmaßlich letzten Saison als Profi ist es für Fumic die letzte Chance auf den Gesamtsieg gemeinsam mit seinem Cannondale-Teamkollegen Henrique Avancini, mit dem er im vergangenen Jahr Vierter wurde. Der Brasilianer kam mit dem ungewöhnlichen Kurs in Banyoles deutlich besser zurecht und gewann 37 Sekunden vor dem Franzosen Victor Koretzky und dessen Landsmann Jordan Sarrou.

Manuel Fumic gewann am Ende den Sprint um Platz elf gegen den südafrikanischen U23-Weltmeister von 2018, Alan Hatherly. Sein Rückstand auf den Sieger betrug am Ende 1:37 Minuten. Bester Deutscher war der deutsche Vizemeister Ben Zwiehoff aus Essen, der 28 Sekunden vor Fumic Neunter wurde. „Ich bin mit meiner Form sehr zufrieden“, kommentierte Fumic seinen Saisoneinstand. Erhard Goller

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