Lokalsport

Wasserballer verlieren Spiel und Oelsner

Gemmingen. Die Lage für die Wasserballer des VfL Kirchheim in der Verbandsliga wird immer ernüchternder: Sieben Vorrundenspiele bisher – kein einziger Punkt. Jetzt zog der VfL auch im Kellerduell mit den Wasserfreunden Gemmingen mit 9:18 den Kürzeren. Damit behalten die Kirchheimer die Rote Laterne in der Verbandsliga-Tabelle weiterhin fest in Händen.

Beim direkten Tabellennachbarn hoffte Trainer Peter Funke auf die ersten Punkte. Doch dann fiel mit Rieke, Pfannenstein, Krause und Härtl die halbe Mannschaft aus. Funke musste notgedrungen selbst ran und mit Thommy Jurisa für Ersatz aus der zweiten Mannschaft sorgen. Dennoch hielt der VfL das Spiel fast zwei Viertel lang offen. Allerdings blieb Kirchheim ein leicht zu berechnender Gegner, da sich im Angriff alles auf Goalgetter Maximilian Oelsner konzentrierte. Manuel Gonser und Gunter Stecher waren in der Abwehr gebunden und konnten kaum Akzente nach vorne setzen.

Hinzu kamen einige fragwürdige Entscheidungen des unglücklich agierenden Schiedsrichterduos. Strittig vor allem ein Pfiff zu Beginn des dritten Viertels bei einem Angriff Oelsners. Statt auf einen Wasserverweis des Gemminger Kontrahenten, entschieden die Unparteiischen auf Offensivfoul. Oelsner wurde darauf wegen Reklamierens vom Rest des Spiels ausgeschlossen.

Damit war der Kirchheimer Kampfgeist endgültig gebrochen. Was folgte, waren sechs Gegentore in Folge. Schwerer als die deutliche Niederlage wiegt jedoch die Tatsache, dass Oelsner auch im nächsten Spiel gegen die SSG Reutlingen/Tübingen gesperrt sein wird. Angesichts der Personallage ein harter Schlaggs

VfL Kirchheim: Süß, Kreipl, Stecher (1), Oelsner (3), U. Gonser, Jurisa, M. Gonser (1), A. Gonser (3), Funke

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