Lokalsport

Weil am Rhein geht baden

Wiedererstarkte Kirchheimer Verbandsliga-Wasserballer feiern 20:7-Kantersieg

Die Wasserballer des VfL Kirchheim finden zurück zu alter Qualität: Gegen den Tabellensechsten SSG Weil am Rhein gab es einen 20:7-Kantersieg.

Kirchheim. Was sich in den letzten Spielen schon angedeutet hatte, fand nun beim Kantersieg gegen den Tabellensechsten SSG Weil am Rhein seine Fortsetzung. Konsequente Deckungsarbeit und ein immer treffsicherer werdender Torjäger Maximilian Oelsner im Angriffszentrum sorgten für den zweiten Saisonsieg der Kirchheimer Verbandsliga-Wasserballer.

Dabei schufen die Kirchheimer von Beginn an klare Verhältnisse. Zwar leistete man sich im ersten Abschnitt noch den einen oder anderen Fehlversuch, ließ aber nach Toren von Oelsner und Steffen Schweizer auch nur einen Gegentreffer zu. Vor allem der immer stärker werdende Aleksandar Suf baute in der Abwehr ein nahezu unüberwindliches Bollwerk auf. Im zweiten Viertel gelang dann nach vorne fast alles. Oelsner (2), Manuel Gonser (2) und Falko Krause sorgten bis kurz vor dem Seitenwechsel für einen beruhigenden 7:3-Vorsprung.

Durch zwei weitere Tore innerhalb von 20 Sekunden durch Suf ging es beim Stand von 9:3 in die Halbzeitpause. Die erste Aktion im dritten Viertel gehörte zunächst den Südbadenern, aber nach toller Abwehr von Keeper Christoph Süß lief schon wieder das Kirchheimer Angriffsspiel. Mit einem lupenreinen Hattrick von Oelsner zog Kirchheim auf 12:3 davon, und die Vorentscheidung war gefallen.

Durch die weiterhin gut funktionierende Abwehr konnte sich das VfL-Team mehr und mehr auf ein strukturiertes Konterspiel konzentrieren. Schweizer und Oelsner trafen jeweils noch zweimal, bevor neun Sekunden vor der letzten Viertelpause doch noch ein Gegentor zugelassen wurde. Mit einem beruhigenden 12-Tore-Vorsprung (16:4) ging es somit in den letzten Spielabschnitt. Oelsner (2), Suf und Schweizer setzten hier die Schlusspunkte unter eine aus Kirchheimer Sicht sehr sehenswerte Partie.

Sollten die Teckstädter weiter auf diesem Niveau spielen, scheint der Sprung auf die sechs Punkte entfernten Nichtabstiegsplätze durchaus wieder machbar zu sein.gs

VfL Kirchheim: Süß – Suf (3), H. Kreipl, Oelsner (10), Pfannenstein, Rieke, M. Gonser (2), U. Gonser, Schweizer (4), Krause (1), ­S. Kreipl, Härtl

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