Lokalsport

Weilheimer haben Blut geleckt

Fußball-Kreisliga B: Catania vor Pflichtsieg

Nächstes Topspiel in der Kreisliga B6. In den Dorfwiesen erwartet der Tabellenvierte TSV Schlierbach am Sonntag Spitzenreiter TSV Weilheim II. Während der AC Catania derweil einem Pflichtsieg gegenübersteht, hat der TSV Jesingen mit Problemen zu kämpfen.

Weilheim. Das erste Mal seit Saisonbeginn steht der TSV Weilheim II an der Tabellenspitze. Den Führungswechsel möglich machte der 5:1-Heimsieg gegen den Mitkonkurrenten TSV Owen vergangene Woche. Dass die Kicker unter der Limburg nach dem guten Lauf zuletzt nun mit aller Macht aufsteigen wollen, ist klar. Um dieses Ziel erreichen zu können, wird das Team von Martin Geister auch zukünftig Verstärkung aus dem Weilheimer Landesligakader bekommen. Servet Isik, der vergangene Woche mit drei Treffern glänzte, ist auch für die Partie am Sonntag in Schlierbach wieder ein Kandidat. Trotz der Tatsache, dass sich die Schlierbacher aktuell mit dem vierten Platz in der Spitzengruppe festgesetzt haben, ist der TSV Weilheim II wohl klar in der Favoritenrolle – nicht zuletzt wegen der überragenden Offensivleistung: In 15 Partien erzielten die Limburgstädter 81 Tore.

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Trotz der Weilheimer Tabellenführung hat weiterhin der vergangenes Wochenende spielfreie AC Catania Kirchheim die beste Ausgangslage im Aufstiegskampf. Die Catanesi liegen aktuell zwar mit drei Zählern im Hintertreffen, haben jedoch noch zwei Spiele weniger als Weilheim – eine komfortable Ausgangslage für die Mannen von Spielertrainer Michel Forzano, welche übermorgen beim Tabellenvorletzten TSV Ötlingen antreten müssen. Für Mittelfeld-Neuzugang Nick Wongkaew eine klare Sache: „Ein Sieg ist selbstverständlich Pflicht. Wenn es gut läuft, können wir auch was für unser Torverhältnis tun.“ Langfristig sieht der 24-Jährige sein Team und den TSV Weilheim II im Duell um den Aufstieg. „Weilheim bleibt sicher so stark, vor allem weil sie jederzeit Nachschub aus der ersten Mannschaft bekommen können.“

Leicht unter Druck steht der TSV Owen. Nach der 1:5-Niederlage in Weilheim darf das Team von Trainer Claus Eberle im Heimspiel gegen den TSV Jesingen II nicht erneut Punkte liegen lassen, ansonsten wären die Owener wohl vorerst raus aus dem Titelrennen. Für Jesingens Spielertrainer Michael Panknin spielt das allerdings keine Rolle, er bemängelt bei seinem Team dagegen die Einstellung: „Ich sehe bei uns große Defizite, weil einige ihre Prioritäten anders gesetzt haben. Der Fußball ist da­runter jedoch nicht zu finden.“ Nichtsdestotrotz ist Panknin davon überzeugt, dass seine Elf „bei einer ordentlichen Einstellung mit dem TSV Owen mithalten kann“.

Zuletzt still und heimlich auf den dritten Rang geschlichen hat sich der TSV Ohmden. Am Sonntag trifft der TSV auf den SV Nabern II (zwölfter Platz). Zudem empfängt der TSV Oberlenningen (Neunter) die punktgleichen SF Dettingen II (Zehnter), sowie im Kellerduell der TSV Holzmaden II (14.) den TV Neidlingen II (Elfter).