Lokalsport

Wendlinger Rückzug hilft dem VfL

Basketball Kirchheims Bezirksligamannschaft schöpft trotz Niederlage in Reutlingen Hoffnung im Abstiegskampf.

Kirchheim. Unverhofft kommt oft: Nach dem Rückzug des TSV Wendlingen aus der Bezirksliga Ost steigen die Chancen der „Zweiten“ der Kirchheimer Basketballer auf den Klassenerhalt. Die 71:119-Schlappe bei der TSG Reutlingen bedeutete allerdings einen Dämpfer.

Hintergrund des Wendlinger Aus‘: Schwindendes Personal und große Organisationsprobleme zwangen Abteilungsleiter Jasmin Sahinovic, seit Gründung des TSV der Allesmacher, zu diesem Schritt. Für die „Zweite“ des VfL war dies allerdings eine gute Nachricht, die beiden Niederlagen gegen Wendlingen wurden, wie alle Ergebnisse des TSV, aus dem Klassement gestrichen. So sprang der VfL trotz der 71:119-Niederlage bei der TSG Reutlingen II von Platz zehn auf acht, der in die Relegation führen würde - zum ersten Mal in der Saison ist man die Rote Laterne los, die nun der TSV hat.

Das Spiel in Reutlingen beherrschten die Gastgeber - und die Schiedsrichter. 63 Fouls pfiffen die beiden Unparteiischen, insgesamt gab es 81 Freiwürfe zu ertragen. Zum Glück hatte der VfL von Anfang an - das erste Viertel ging 11:35 verloren - keinerlei Siegchance, sodass die Pfeiferei wenigstens keinen Einfluss auf den Spielausgang hatte. Mit so einer Leistung wird der Weg aus dem Tabellenkeller für das Team um Spielertrainer Mario Geiger allerdings schwer.ut

VfL Kirchheim: Allgaier (3), Bantlin (6), Eder, Geiger (30/1), Görs (8), Howard (9), Lehmann (1), Melzer (14/2)

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