Lokalsport

Wer schafft’s am schnellsten auf den Hohenneuffen?

Leichtathletik Am morgigen Sonntag steigt die 31. Auflage des Berglaufklassikers.

Morgen fällt in Linsenhofen der Startschuss. Archiv-Foto: Gerald Prießnitz
Morgen fällt in Linsenhofen der Startschuss. Archiv-Foto: Gerald Prießnitz

Beuren. Der Hohenneuffen ruft, die Berglauf-Fans kommen - am morgigen Sonntag heißt es für Hartgesottene ab 9.30 Uhr bereits zum 31. Mal Schwitzen im Schatten der Burg­ruine. Seit der Premiere 1989 hat sich die 9,3-Kilometer-Hatz vom Linsenhofener Bahnhof in den Burghof des Hohenneuffen mit ihren 438 Höhenmetern in der Läuferszene etabliert. Zwischen 400 und 500 Teilnehmer nehmen bei der vom TSV Beuren und TSV Frickenhausen organisierten Traditionsveranstaltung die anspruchsvolle Strecke unter die Sohlen.

Die Bestzeiten dürften allerdings auch dieses Jahr nicht in Gefahr geraten. Die 34,39 Minuten bei den Männern (Thomas Greger/Ludwigshafen) und 41,04 Minuten bei den Frauen (Gudrun de Pay/Trochtelfingen) datieren noch aus dem Jahr 1995, als die deutschen Berglaufmeisterschaften der Aktiven auf dem Hohenneuffen stattfanden. De Pay, die mittlerweile Schmidgall heißt, war vergangenes Jahr übrigens ebenfalls am Start und landete mit ihren knapp 59 Jahren nach 53,50 Minuten im Vorderfeld. Erfolgreichster Teilnehmer der jüngeren Vergangenheit ist allerdings der in Augsburg lebende Eritreer Youssief Tekle, der in den vergangenen vier Jahren den Run auf die Ruine für sich entscheiden konnte.

Titelverteidigerin bei den Frauen ist Monika Pletzer aus Frickenhausen. Einen Titel der ganz besonderen Art will Volker Eberhardt verteidigen: Der Mann vom TB Neuffen ist der Einzige, der an bislang allen 30 Hohenneuffen-Bergläufen teilgenommen hat.tb

 

Info: Anmeldungen sind noch bis 45 Minuten vor dem Startschuss um 9.30 Uhr in der Beurener Turnhalle möglich.

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