Lokalsport

„Wir brauchen jetzt Kontinuität“

Die Landesliga-Uhr ist abgelaufen: Der TSV Weilheim um Trainer Benjamin Geiger muss absteigen - was denken Zuschauer und Fans darüber? Foto: Markus Brändli

Umfrage Der Abstieg des TSV Weilheim aus der Landesliga bedeutet auch einen tiefen Einschnitt für den Fußball in der Teckregion. Erstmals seit über drei Jahrzehnten spielt bis auf Weiteres keine Mannschaft aus hiesigen Gefilden mehr höher als in der Bezirksliga Neckar/Fils. Meinungen zum Abstieg der Limburgstädter sowie die Folgen haben wir beim vorerst letzten Landesliga-Spiel der Weilheimer gegen die TSV Oberensingen (1:2) eingefangen. rei/Fotos: Markus Brändli


Helmut Friess bedauert den Abstieg in die Bezirksliga zutiefst, sieht darin aber auch eine Chance. „Wir brauchen jetzt Kontinuit
Helmut Friess bedauert den Abstieg in die Bezirksliga zutiefst, sieht darin aber auch eine Chance. „Wir brauchen jetzt Kontinuität in allen Bereichen“, fordert der Weilheimer, der Stammzuschauer bei den Heimspielen war. „Diese neun Jahre in der Landesliga waren auf jeden Fall etwas ganz Besonderes in der Vereinsgeschichte“, blickt der Bruder von Ex-TSVW-Sportchef Günther Friess zurück.
Josef Wenisch sieht als Hauptgrund für den Abstieg die große Personalfluktuation sowie die mangelnde Erfahrung des Kaders. Für d
Josef Wenisch sieht als Hauptgrund für den Abstieg die große Personalfluktuation sowie die mangelnde Erfahrung des Kaders. Für die kommende Bezirksliga-Runde erhofft sich Wenisch „einen Platz im vorderen Mittelfeld.“ Allerdings müsse dafür ein ausgewogenes Verhältnis von jungen und erfahrenen Akteuren vorhanden sein. „Das Mannschaftsgefüge muss passen“, warnt der Weilheimer.
Ernst Föhl hätte den TSV aufgrund des Lokalkolorit liebend gerne weiterhin in der Landesliga gesehen. Als „sehr schade“ empfinde
Ernst Föhl hätte den TSV aufgrund des Lokalkolorit liebend gerne weiterhin in der Landesliga gesehen. Als „sehr schade“ empfindet der Oberensinger Stammzuschauer und Förderer den Fall des Konkurrenten in die Bezirksliga. Bereits beim 5:6 im Hinspiel hätten die Weilheimer ansprechenden Fußball gespielt. „Aber auch wir haben zu viele Punkte liegenlassen“, tröstet Ernst Föhl den Absteiger.
Klaus Baumgärtner aus Erken­brechtsweiler hat „fehlendes Glück und fehlende Durchschlagskraft“ als Ursachen für den Weilheimer A
Klaus Baumgärtner aus Erken­brechtsweiler hat „fehlendes Glück und fehlende Durchschlagskraft“ als Ursachen für den Weilheimer Abstieg ausgemacht. Beispiele wie der GSV Dürnau müssten nun Warnung sein. Auch der GSV hätte einst an die Türe zur Verbandsliga geklopft, sei danach allerdings total abgestürzt. Wichtig sei es deshalb, die Sponsoren langfristig an den Klub zu binden.
Ferdi Er empfindet den Absturz seines Ex-Klubs als „sehr schade“. Zumal sich der TSV vor allen Dingen in der Rückrunde als techn
Ferdi Er empfindet den Absturz seines Ex-Klubs als „sehr schade“. Zumal sich der TSV vor allen Dingen in der Rückrunde als technisch und spielerisch absolut konkurrenzfähige Mannschaft präsentiert habe. Der seit vergangenem Jahr in Weilheim lebende Routinier der TSV Oberensingen plädiert dafür, auch erfahrene Spieler in einer Mannschaft zu haben. „Nur Jugend allein funktioniert nur selten.“
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