Lokalsport

Woche der Wahrheit

Vor dem 53. Teckbotenpokal stehen die letzten Aufbauarbeiten an

Ohne Schweiß kein Preis: Bevor Ausrichter-Debütant TSV Ötlingen das 53. Teckbotenpokal-Turnier vom 26. Juli bis 2. August managen wird, müssen die zahllosen Helfer Vorarbeit leisten: Heute beginnt im Rübholz die Woche der Aufbauarbeiten.

Noch deutet im Rübholz wenig auf das Teckbotenpokal-Turnier hin - ab heute wird sich das ändern.Fotos: Jacques/Calagan
Noch deutet im Rübholz wenig auf das Teckbotenpokal-Turnier hin - ab heute wird sich das ändern.Fotos: Jacques/Calagan

Kirchheim. Das, was beim Teckbotenpokal für die Zuschauer erfahrungsgemäß zur größten Anlaufstelle wird, soll heute Vormittag errichtet werden: das Turnier-Festzelt für Ausschank und Events. Läuft alles nach Plan, trudeln die ersten Helfer gegen 8 Uhr ein. „Es wird ein Zelt für rund 400 Leute und soll am Samstag aufgebaut werden“, sagt TSVÖ-Fußballabteilungsleiterin Angelika Koch, die auf jene „zehn bis 15 Leute“ setzt, die im Schichtenplan als Tages-Helfer ausgewiesen sind.

Angelika Koch, von Beruf Fahrlehrerin, hofft, dass das Turnier endlich Fahrt aufnimmt – „es wird Zeit, dass es losgeht“, sagt sie und spricht stellvertretend für die Mitglieder. Doch noch stehen acht Tage Vorbereitungen bevor – die letzten acht Tage.

Am Montag werden die Kühlcontainer ins Rübholz geliefert, am Dienstag die aus Sicherheitsgründen aufzustellenden Verkehrsschilder. „Während des Turnierbetriebs müssen wir Schilder für Halteverbote, Geschwindigkeitsbeschränkungen, Einbahnstraßenverkehr oder Parkmöglichkeiten aufstellen“, sagt Koch, „das sind Auflagen aus dem Kirchheimer Ordnungsamt.“ Fast 50 Schilder haben die Ötlinger bei einem Wendlinger Händler kaufen müssen – Kostenpunkt: 500 Euro. Nur für Schiedsrichter, Security und Zelt muss der Verein noch mehr ausgeben.

Am Mittwoch stehen dann laut Plan die Aufbauarbeiten in Sachen Weinlaube an. Außerdem werden die Container für Turnierleitung und Presse angeliefert. Am Freitag kommt der öffentliche Klowagen angerollt und muss von den Helfern platziert werden – der vorläufige Schlussgong unter eine arbeitsreiche Turnier-Vorwoche, in der kurzfristige Änderungen im Ablauf vorprogrammiert sind.

Und dann ist Samstag, 25. Juli – der Tag der Generalprobe. Beim finalen Check werden die Fußballchefin, Turnierleiter Horst Koch und andere TSVÖ-Verantwortliche sehen, ob Stände, Stromkabel und Bauzäune korrekt positioniert sind – und mit welcher Akribie die für das Rasenmähen im Rübholz eingeteilten TSVÖ-Helfer gearbeitet haben. „Unsere Balljungen sollen nicht in Brennnesseln treten“, sagt Angelika Koch. Gut gemäht ist halb gewonnen.

24 Mannschaften werden beim 53.  Teckbotenpokal in sechs Vierer-Gruppen an den Start gehen: Das macht mit Achtel-, Viertel-, Halbfinals und Endspielen insgesamt 40  Turnierpartien. Zwei weitere kommen noch hinzu: In attraktiven Einlagespielen trifft Landesligist TSV Weilheim auf die U19-Auswahl der Stuttgarter Kickers (26. Juli/11 Uhr) sowie die Frauenmannschaft der SGM Wendlingen/Ötlingen auf Zweitligist VfL Sindelfingen, in dessen Reihen bekanntlich Ex-SGM-Tor­steherin Alin Kurutz steht.

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