Lokalsport

Wohnzimmer wird zum Wurfzentrum

E-Darts Die Bundesligaspieler der TG Kirchheim halten sich aktuell in den eigenen vier Wänden fit und verfolgen dabei gebannt die WM in England. Von Reimund Elbe

Patrick Höhl im vergangenen Jahr beim Training im TG-Vereinsheim - aktuell können die Bundesligacracks der Turngemeinde nur zu H
Patrick Höhl im vergangenen Jahr beim Training im TG-Vereinsheim - aktuell können die Bundesligacracks der Turngemeinde nur zu Hause an der Technik feilen. Foto: Jean-Luc Jacques

Der Weg zum Trainingsplatz nur wenige Meter, im Fernsehen aktuell Anschauungsunterricht vom Feinsten, zur Not online spielen: Die E-Darts-Bundesligaspieler der TG Kirchheim haben es im neuerlichen Lockdown auf den ersten Blick deutlich leichter als Sportler anderer Disziplinen. „Nachdem die Runde Anfang November unterbrochen worden war und keine gemeinsamen Übungseinheiten im TG-Vereinsheim mehr möglich waren, trainieren wir einfach täglich im Wohnzimmer, Arbeitszimmer oder Hobbyraum“, berichtet Michael ...

ezB.n reD usa newO eadmmenst otRriineu etilte die ataengiusDtblr der GT imrKceihh udn eiwß ide reavitl rvgetieeiirpl ttoiauSin in midneeetPenaiz uz sE esi mi tDpartsro neeb eni nreroem itl,oreV assd eheriiasinteinnngT hntic in vno mniee smtiebemnt trO nteatitsfdn nöknen. iiEgne rueAkte uz uHeas isoewso nhsco tanstmt-rAeuDEa-o l,lesguaettf aedenr na iener tDtlcree.ab-hSieesS-

tnS -etokn'tc1crS'lfe,larote(e gyer t,uer h"'idw"{t: t:"ih3eh0,"0g 502, md:"snenoi"i 030[,[ 0,]2]5 :"emi"blo ethg d,rmua dei Datsr zur gteciihrn ietZ an den cerhigtin tOr zu seitn weaingknrnzdeu edr reeplTiops oadlRn nehclSto feendftr ned wzlec.ikpSe wZei tMere nud 37 tenetrmeZi smus senje eZlijebtok atul tleRnemge ovn der lAwfutleebsr tenetfrn s.nei iVel Pzta,l ewi inh etaw dnu aihdem ni noednLkwoezitc wi(r tt)neeibh,rec sit lhcfoilg tcinh oiere.hrfrdlc

cehiMl a nBez ebuta 7102 uezmnsma imt Mtretnritsie wie aikS ltManua edi tbs-alriDteunAg edr GT hiKrmchei ufa, bstceruha dei itidaegllMzreh fau 60, nnnbei ider Jeranh gangle emd knlunibneert paoTtme edr rupngS in ied lsaBuiegdn Zum adreK unter nemerad edr imiKrerchhe liFaorn rkhnBn,aleno ciPktra Hlhö asu nnieedWnlg eoisw der ni ligAebhrec hdnennoew eenrwO oiimknD N. rtucBaehi rnu eegwn erd asaeblpns ni tneaneiiezdmeP henab shmieiKhrc Daerrt ietdrze reesebs tnKe.ar lAs poalevMtsnioliti wktir ide elulkeat lfdeaune eiltrctmseWetasfh mi anAedxarl cPalea ni dn,oLon im hanrjocagF kzur ang.tnne rZwa ailsdme hone ,nFas chjeod tmi eM,tcsah eiw jsnee ma tnegaaMbndo zwseichn dne nchusteeD lbarieG nsCemle nud iNoc Kruz )3(:2 - iezw Nm,aen ied den enimriKrhehc sentbes knentab d.nis edi ebined hbena leive ovn usn ncsho tgsa akiS ,Manltua Timeeaerlt edr nnaf.uaegmBclhnsdatsi rE sbelst eetuzrk arg tiesn chnos dei Wgee dse tekalul nrnglzttihntWlaenseee nIa gr,tiWh in hJeran dei sed srtieWslmtee ndmaRoy nva ef.erdBnla stäls ihcs ebi uns ndnmeia die eafetescihWrmltst ma rmihcdlBis so ulMtaan zum ilkmnwnleoem oaid.stUMrinb entrgvnoi hocn nei tkuPn tegtatesl rde aesrtzDens aklelut asd Leebn twase hm:neganree mI bOileecirhnne lutmnme isch ezdrtei ohcn erhm olpSerrt sla sn.ost Vai tnetreIn nrewed iPieLvrtae-n etasrug,an eein ütelsutgfeaet kcTeihn (zmu Bilepise nkehcinatsLhc)r nerogs cthee

choD omv gtndnansopunssEmu insd ied miherhrKiec taanrwDr-rVhcesteolint fsat eosben twei tefern,nt ewi edaren .eepSrirbtdneot neamsGieem Tabisaenngnired fnella sbnoee fcahl iwe ePipulseknt udn ➀Wri inds in eesdri intchHis ni nreblsdee oanStitui iwe arende ntpoerS,atr denn wri oungesa giwne iew elevi ienerpilnnSe udn riepelS anch emd endE edr adeenmPi onch aeebdlnebiib dun ob nuee kbtlci Mlcehia ezBn nhhciekaldnc ovr.sua nA isedre oerpsehaictbmln Lega inreOinlet,nuer rgbandinasineTe im Wmorienzhm und vno uTnonpirrtee nur eingw

Steeldart und E-Dart unter die Lupe genommen

Unterschiede zwischen Steel- und E-Dart gibt es einige, zum Beispiel bei den Dart-Spitzen: Metallspitzen sind es beim Steeldart, Plastik- oder Kunststoffspitzen beim E-Dart. E-Dart-Boards bestehen ebenfalls aus Kunststoff und beinhalten Elektronik. Der Automat zeigt den verbleibenden Punkterest an. Dadurch entfällt Rechnen und Schreiben weitgehend.

Aus diesem Grund haben Akteure, die vom E-Dart zum Steeldart wechseln, manchmal Probleme mit dem Kopfrechnen. E-Darts sind mit maximal 18 Gramm zudem leichter als Steeldarts (bis maximal 50 Gramm), dadurch soll die Langlebigkeit der elektronischen Scheibe gewahrt werden.

Außerdem sind im E-Dart mehrere Spielmodi verbreitet (unter anderem Cricket, Bullshooter), während die meisten Top-Turniere im Modus „501 - Single In Double Out“ stattfinden. 501 Punkte sind der Ausgangswert, den es auf null zu bringen gilt. Der letzte Wurf muss zwingend auf ein Doppelfeld oder das Bulls-Eye erfolgen. Ein Neun-Darter stellt dabei das Optimum dar - das Abtragen der Punktelast mit neun Würfen.

Steeldart-Topstars sind der amtierende Weltmeister Peter Wright sowie ehemalige Titelträger wie Michael van Gerwen, Gary Anderson oder Rob Cross. In den vergangenen Jahrzehnten prägte diesen Sport wohl kein anderer so wie Phil Taylor. Der 16-facheWeltmeister hat seine Karriere mittlerweile beendet.rei