Lokalsport

Wolf Henzler Dritter auf dem Nürburgring

Nürburg. Beim Gastspiel zur „Langstreckenmeisterschaft Nürburgring“ sind der Porsche-Werkspilot Wolf Henzler (Nürtingen) und sein österreichischer Partner Martin Ragginger mit dem Falken-Porsche 911 GT3 R auf Platz drei gelandet.

Für Henzler zählen die Rennen zur Langstreckenmeisterschaft auf der Nordschleife des Nürburgrings auf der einen Seite zu seinem Pflichtprogramm als Werks-Rennfahrer. Andererseits kommen sie Henzler, wie auch anderen Porsche-Piloten, als Trainingseinheit auf der härtesten Rennstrecke der Welt zugute.

Am Samstag stand für über 130 Teams der vierte Lauf zur VLN auf dem 24,358 Kilometer langen Eifelkurs an. Nebelbedingt musste das Qualifying um etwa eine Stunde verschoben werden, die Renndistanz von vier Stunden sollte bestehen bleiben. Bereits im verregneten Zeittraining ließen Henzler und Ragginger mit einer Rundenzeit von 9.51,298 Minuten das Potenzial des Falken-Porsche 911 GT3 R aufblitzen und verpassten die Pole-Position nur um zwei Zehntelsekunden.

Als der Regen leicht nachließ, entschloss sich die Rennleitung, das in drei Gruppen eingeteilte Starterfeld mit Verspätung ins Rennen zu schicken. Ragginger übernahm den ersten Fahrstint und hielt den Falken-Porsche stets unter den Top drei, konnte aber nicht verhindern, dass sich Sebastian Asch im Zakspeed-Mercedes AMG GT3 und der spätere Gesamtsieger Christopher Mies (Audi R8 LMS) auf und davon machten. Nach insgesamt sechs Umläufen übergab Ragginger beim üblichen Tankstopp inklusive Räderwechsel den Boliden an Henzler. Der Nürtinger saß für seinen Fahrstint neun Runden lang am Steuer und übergab den Falken-Elfer nochmals für das restliche Rennen an den Österreicher, der mit knapp fünf Minuten Rückstand auf die Sieger Christopher Mies und Connor de Phillippi hinter Asch/Heyer die Ziellinie kreuzte.es

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