Lokalsport

Zwei Titel in Fellbach

Rhythmische Sportgymnastik: Ötlinger in Form

Bei den Gaumeisterschaften Rems-Murr im Leistungszentrum Fellbach-Schmiden haben die Rhythmischen Sportgymnastinnen des TSV Ötlingen zwei Titel ergattert.

Fellbach. Das Duo der Freien Wettkampfklasse mit Leonie Reiterer und Eda Polat zeigte zwei sehenswerte Reifenübungen, die von der fetzigen Musik „Candy Man“ untermalt wurden. Die Wechsel und Würfe klappten, lediglich im Mittelteil des ersten Durchganges gab es kleinere Fehler. Harmonie und künstlerische Komponente stimmte, sodass am Ende der Gaumeistertitel Rems-Murr gekürt gesichert war.

Eine erneut starke Darbietung bot das Duo der Schülerwettkampfklasse Marie Gommel und Pia Müller. Ihre Ballübung auf die Musik „Dream“ von Nelly setzten sie ausdrucksstark und gefühlvoll um. Neben der Körper- und Handgerätetechnik stach vor allem die Synchronität hervor. Präzise wurden die Kürelemente parallel umgesetzt, sodass keine Zweifel am Tagessieg bestanden.

Die Gruppe der Jugendwettkampfklasse scheiterte wie bereits bei den offenen Gaumeisterschaften Ostwürttemberg äußerst knapp und musste sich mit dem zweiten Platz begnügen. Nach zwei flotten Durchgängen mit fünf Seilen auf die Musik „La Bamba“ standen bei den Ötlinger Mädels am Ende gerade mal 0,03 Punkte weniger zu Buche als beim siegreichen TSV Schmiden.

Die SWK-Gruppe zeigt weiter aufsteigende Tendenz. Ihre Übung mit fünf Bällen präsentierten sie erneut harmonisch und ausdrucksvoll. Die Synchronität, Würfe und Wechsel haben sich seit Saisonbeginn weiter verbessert. Lohn war der dritte Platz und die Bronzemedaille.

In der FWK-Gruppe des gastgebenden TSV Schmiden war nach einer Wettkampfpause auch wieder die Ötlingerin Jacqueline Heber mit von der Partie. Überlegen konnte sie mit ihrer Gruppe und Übung mit fünf Bändern den Wettkampf gewinnen.

In Schmiden ebenfalls am Start war Viktoria Meier im Einzelwettbewerb der FWK. Sie nutzte den Wettkampf als letzten Test vor der württembergischen Meisterschaft am 19.  und 20. März in Söflingen. Mit Erfolg: Konzentriert präsentierte sie alle drei Handgeräte (Ball, Seil, Reifen) und machte wenig Fehler. Allerdings musste sie am Ende die Klasse der beiden Deutschland-Cup-Siegerinnen aus Tübingen, Julia Abramova und Sara Butt, anerkennen. Mit dem dritten Platz war Meier dennoch hoch zufrieden.sst

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