Teckbotenpokal

Alles wieder auf null

K.o.-Runde Mit Beginn der heutigen Achtelfinalpartien beginnt beim Teckbotenpokal in Dettingen die heiße Turnierphase – Trainer fürchten erhöhte Verletzungsgefahr,

Straßenfeger Teckbotenpokal: Mit Beginn der K.o.Runde dürften heute und morgen die Massen wieder strömen.
Straßenfeger Teckbotenpokal: Mit Beginn der K.o.Runde dürften heute und morgen die Massen wieder strömen.

Mit Abpfiff der letzten beiden Spiele durch die Unparteiischen Janusz Szuta (Nürtingen) und Necati Kocaman (Oberensingen) ist die Vorrunde des 55. Teckbotenpokals seit gestern Abend Geschichte. Die letzten Tickets fürs heutige Achtelfinale lösten als jeweilige Gruppensieger dabei erwartungsgemäß Gastgeber SF Dettingen, der es mit dem TSV Jesingen zu tun bekommt und der VfL Kirchheim (Wendlingen II) sowie der AC Catania und der TV Unterlenningen als jeweils Zweitplatzierte. Als beste Gruppendritte haben die TG Kirchheim, der TV Neidlingen II, die SF Dettingen II und der TSV Notzingen II den Sprung in die K.o.-Runde geschafft.

Dort wartet auf die Zuschauer heute ab 11 Uhr ein wahrer Spielemarathon. Nach den jeweils parallel ausgetragenen Achtelfinalpartien folgen ab 16 Uhr die vier Viertelfinals - in Sachen Belastung kein Pappenstil. „Von der Verletzungsgefahr her mache ich mir mehr Gedanken über grobes Foulspiel“, sagt Christopher Eisenhardt, der als Trainer von Turniertopfavorit TSV Weilheim in dieser Hinsicht gebrandmarkt ist: Can Kanarya fällt nach der üblen Grätsche im Spiel gegen Owen am Sonntag vier Wochen aus, hatte aber noch Glück im Unglück: Knie geprellt und Innenband stark überdehnt, lautet die Diagnose.

Erhöhtes Verletzungsrisiko aufgrund der Einsatzhäufung droht auch dem VfL Kirchheim, der gestern eine der beiden Spät-Partien absolvierte. „Wenn wir ins Finale kommen sollten, hätten wir in drei Tagen fünf Spiele mit 300 Minuten in den Knochen“, rechnet Spielertrainer Markus Schweizer, „aber den anderen Mannschaften geht es ja genauso.“

Derlei Sorgen müssen die ausgeschiedenen Teams sich naturgemäß nicht mehr machen. Die ernüchternde Bilanz von null Toren aus drei Spielen zieht neben B-Ligist TSV Oberlenningen dabei überraschenderweise auch der SV Nabern. Der Halbfinalist von 2012 und 2013 ist jedoch nicht der einzige A-Ligist, der in Dettingen enttäuschte. Ohne einen einzigen Punkt (aber immerhin mit vier Treffern) verabschiedete sich der TSV Wernau, selbst ernannter Aufstiegsaspirant der Staffel 1, vom Turniergeschehen. Ob Neu-Spielertrainer Armin Ohran, der lange Jahre beim VfL in der Oberliga kickte und zuletzt in Heiningen aktiv war, den TSVW für die anstehende Runde zurück in die Spur bringen kann?

Feierabend nach der Vorrunde heißt es auch für den amtierenden Vize-Teckbotenpokalsieger: Der TSV Weilheim II musste mit zwei Punkten aus drei Spielen die Segel streichen.

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