Teckbotenpokal

Ein Auftakt, der Lust auf mehr macht

Teckbotenpokal An den ersten beiden Tagen strömen knapp 3 000 Zuschauer nach Dettingen, wo nicht nur Ausrichterklub SFD eine gute Figur abgibt.

Gut was los in Dettingen: Zu den 15 Vorrundenspielen am Samstag und Sonntag pilgerten an die 3000 Zuschauer ins Sportgelände „Untere Wiesen.“ Foto: Markus Brändli

Fünfzehn Spiele, 61 Tore und vor allem trockene Füße: Der zweitägige Turnieraufgalopp in Dettingen hat nicht nur Lust auf mehr gemacht, sondern auch einen erleichterten Ausrichter hinterlassen - zumal die Sportplätze in den „Unteren Wiesen“ von den in der Region umherziehenden Regenfällen verschont blieben. „Wir sind zufrieden, die Sache läuft“, schnaufte SFD-Fußballabteilungsleiter und Turnierchef Christian Renz am späten Sonntagnachmittag durch.

Warum auch nicht? Schließlich verfolgten über beide Tage verteilt mehr rund 3 000 Zuschauer die Partien, ließen sich Speis und Trank schmecken und genossen das musikalische Rahmenprogramm im Festzelt.

Den Ton auf den Plätzen gaben die vermeintlichen Turnierfavoriten an. Allen voran Landesligist TSV Weilheim, der einem mühsamer als das Ergebnis anmutenden 5:0 am Samstag gegen Nabern gestern ein weiteres, diesmal klareres 5:0 gegen Owen folgen ließ. „Bis auf ein paar Kleinigkeiten kann ich nicht meckern“, befand TSVW-Trainer Christopher Eisenhardt.

Toretechnisch nicht lumpen ließ sich auch Bezirksligist VfL Kirchheim, der Stadtrivale AC Catania überraschend klar mit 5:1 abfertigte. Kurios: VfL-Spielertrainerbruder Michael Schweizer kassierte Sekunden vor Spielende per Gelb-Roter Karte den ersten Platzverweis des Turniers, als er einen noch nicht freigegebenen Freistoß ausführte. „Das hat nun mal die Gelbe Karte zur Folge“, klärte Schiedsrichter Riccardo Migliozzi (Weilheim) hinterher auf.

Eine Premiere der erfreulicheren Art feierte Marius Ruoff. Dem Offensivmann von Bezirksligist TSV Deizisau gelang am Samstag in der Partie gegen den SV Hülben nach knapp 13 Minuten der erste Treffer des Turniers.

Zuvor hatte Dettingens Bürgermeister Rainer Haußmann die 55. Auflage des lokalen Fußball-Events mit einer knackig-kurzen Ansprache eröffnet, in der der Ex-Kicker keinen Hehl aus seinen Wünschen für den Turnierverlauf machte. „Klar wäre es schön, wenn der Pokal am Ende in Dettingen bleiben würde“, betonte Haußmann.

Die Kicker der gastgebenden SFD ließen den Worten ihres Schultes‘ Taten folgen. Mit 4:1 besiegten die Dettinger den wacker kämpfenden TSV Schlierbach. Mann des Tages vor rund 600 Zuschauern war Tormaschine Tim Lämmle. Nachdem er in der abgelaufenen Saison mit 60 Treffern einen mutmaßlichen Rekord für die Ewigkeit aufgestellt hatte, netzte der 28-Jährige gegen Schlierbach dreimal ein.

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