Teckbotenpokal

„Perfekte Woche für Neidlingen“

Stimmen Nach acht Tagen Teckbotenpokal ziehen Zuschauer, Verantwortliche und Spieler eine durchweg positive Bilanz.

Neidlingen. Acht Tage Teckbotenpokal, acht Stimmen zum Turnier - eingefangen am Finaltag auf dem TVN-Gelände im Benzwang.

Martin Drexler (Weilheim), Ex-Kicker des VfL Kirchheim: „Der Fußball hat sich in den vergangenen Jahren deutlich weiterentwickelt, dies ist auch bei vielen Kreisligateams zu sehen. Das Zuschauen macht beim Teckbotenpokal somit viel Spaß, zudem treffe ich viele Bekannten aus früheren Fußballerzeiten. Das Turnier gehört bei mir sowieso zum festen Programm in jedem Jahr. Heute Morgen habe ich noch auf dem Rad eine große Trainingsrunde mit einem Kollegen über Schlat und das Geißentäle gedreht, zum Abschluss lassen wir den Sonntag nun hier beim Finale gemütlich ausklingen.“

Katja und Sophia Reichert aus Nabern: „Wir haben die ganze Woche unseren SV Nabern von der Tribüne aus unterstützt und haben auch abends am Rahmenprogramm teilgenommen. Richtig aufregend war natürlich das Elfmeterschießen im Halbfinale mit dem Naberner Sieg gegen Oberboihingen. Wir konnten vor Aufregung kaum auf den Platz schauen. Uns hat es hier sehr gefallen, es herrschte eine tolle Atmosphäre in Neidlingen. Unser persönlicher Schreckmoment war, als der Ball in einer Partie völlig unvermittelt mitten auf unserem Tisch landete. Aber der Aufprall ging für uns glimpflich aus, allerdings gingen einige Gläser zu Bruch.“

Klaus Däschler, Bürgermeister: „Wir hatten als Gemeinde immer einen kurzen Draht zu den Turnierorganisatoren und es macht mich stolz, wie der TV Neidlingen und die vielen Helferinnen und Helfer dieses Großereignis umgesetzt und bewältigt haben. Alle Arbeitsdienste waren schnell besetzt - gibt es einen besseren Beweis für den Zusammenhalt? Summa summarum war es für Neidlingen eine perfekte Woche.“

Jörg Raichle aus Kirchheim, einst Teckbotenpokalsieger mit dem VfL Kirchheim II: „Einer meiner Söhne spielt beim SV Nabern, deshalb habe ich diese Partien natürlich besonders interessiert angeschaut. Grundsätzlich hat sich der Teckbotenpokal in den vergangenen 25 Jahren ausgesprochen positiv entwickelt, die Zuschauerzahlen sind nicht mehr mit damals zu vergleichen. Ich genieße die Besuche jedes Jahr aufs Neue. Das Naberner Abschneiden ist natürlich stark.“

Andreas Schober, DRK-Bereitschaft Weilheim: „Im Turnier hat es Gott sei Dank keine ganz schwerwiegenden Verletzungen gegeben. Allerdings erlitt ein Spieler einen Schlüsselbeinbruch, ein anderer einen Nasenbeinbruch, zudem zogen sich einige Akteure Prellungen, Zerrungen zu, einige Besucher Schnittwunden. Summa summarum war es jedoch auch aus medizinischer Sicht eine insgesamt positive Woche. Für unsere jungen DRK-Mitarbeiter ist außerdem der Teckbotenpokal eine gute Gelegenheit Praxis zu sammeln. Als ehemaliger Spieler des TV Neidlingen freue ich mich für den TVN, dass sie das Turnier so gut ausgerichtet haben.“

Johannes Mauthe, Torjäger des Halbfinalisten und Turniervierten TSV Oberboihingen: „Das Teckboten-Turnier ist in Sachen Stimmung wirklich ausgezeichnet. Wir waren als TSVO das zweite Mal dabei. Schade, dass ich selbst beim Elfmeterschießen im Halbfinale gegen Nabern nur den Pfosten getroffen habe - bin halt kein Elfmeterspezialist. Trotzdem können wir auf ein gutes Turnier blicken, haben in einigen Partien wirklich souverän agiert.“

Ann-Kathrin Stolz, TVN-Vereinsvorsitzende: „Für uns ist der Turnierverlauf eine Belohnung für die harte Arbeit der vielen Ehrenamtlichen im Vorfeld. Nachdem der erste Tag verregnet war, bedeutete jeder weitere Tag genau genommen eine Zugabe. Das Wetter hat schließlich hervorragend im Rest der Woche mitgespielt. Der TV Neidlingen hat sich meiner Ansicht nach als ein Verein präsentiert, der die zunächst leere Formel, mehr als ein Verein zu sein, mit Leben gefüllt hat. Es gab fast keine negativen Rückmeldungen von den Besucherinnen und Besuchern - das ist besonders schön.“

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