Teckbotenpokal

Schlierbach verzichtet auf Zwischenrunde

Gruppe E und F TSVS zieht sich mangels Personal vom Turnier zurück und überlasst dem SV Nabern Rang zwei der Gruppe E.

Weilheim. Partystimmung beim TSV Schlierbach? Von wegen: Dank des gestrigen 1:0-Erfolgs über den TSV Notzingen II hatte die Mannschaft von Trainer Cesare D‘Agostino eigentlich (Vereins-)Geschichte geschrieben: Zum ersten Mal seit dem Teckbotenpokal 2013 in Neidlingen hat der TSVS wieder eine Turniervorrunde überstanden und als Zweitplatzierter der Gruppe E den höher gewetteten SV Nabern hinter sich gelassen. Doch mangels Personal haben die Schlierbacher für die Zwischenrunde abgesagt, wodurch der eigentlich ausgeschiedene SV Nabern doch noch in die Zwischenrunde rutscht.

Gruppe F

TSV Jesingen - TSV Weilheim 0:3 (0:0): Die Gerstenklopfer zitterten sich in die Zwischenrunde. Allerdings war die Körpersprache der Stumpe-Truppe eine ganz andere als zu Beginn des Turniers. Die Defensive stand sicher und erlaubte dem Landesligisten erst in der 24. Minute die erste Torchance durch Daniel Dominkovic. Vier Zeigerumdrehungen später lupfte Weilheims Serdar Helvaci das Leder auf die Querlatte. Nach dem Seitenwechsel spielte der TSVW sicherer und kam zur Führung, der allerdings eine Abseitsstellung vorausgegangen war. Am Ende hatten Philipp Haußer (46.) und Joachim Kehl-Silcher (60.) gar den Anschlusstreffer auf dem Fuß, scheiterten aber an TSVW-Keeper Jonas Schmidt. Coach Danell Stumpe zeigte sich versöhnlich: „Mit dem Spiel meiner Jungs bin ich zufrieden, mit dem Ergebnis nicht.“ Tore: 0:1 Felix Seltenreich (34.), 0:2, 0:3 Deniz Emini (38., 43.).

Gruppe F

TSV Schlierbach - TSV Notzingen II 1:0 (0:0): Ein einziges Tor reichte Schlierbach, um das Spiel gegen die Notzinger Zweite zu gewinnen. Michael Neumann war der Glückliche, der mit einem Flachschuss aus 22 Metern zum 1:0 traf. Bis dahin war das Spiel ein freudloses Gekicke ohne weitere Torgelegenheiten. Nach der Pause erhöhte Schlierbach die Schlagzahl, scheiterte aber entweder an Torwart Thomas Maier oder an der eigenen Schussschwäche. Für Spielertrainer Cesare D‘Agostino wars zum Haareraufen. Ging aber nicht - er trägt Glatze. Notzingen brachte fünf Minuten vor Schluss Spielleiter Ralf Aurenz (53) als letzte Geheimwaffe, doch auch der Spielleiter konnte das Blatt nicht wenden. Tor: 1:0 Michel Neumann (27.).

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