Teckbotenpokal

Titelverteidiger hat noch Nachholbedarf

Entscheidung Vor den beiden letzten Spieltagen der Vorrunde geht es für einige Teams noch ums Weiterkommen. Spannung verspricht die Ausgangssituation der Gruppe D.

Der TSV Weilheim und die TG Kirchheim kämpfen im Fernduell ums Weiterkommen. Gewinnen beide Teams ihre Spiele, erreichen beide d
Der TSV Weilheim und die TG Kirchheim kämpfen im Fernduell ums Weiterkommen. Gewinnen beide Teams ihre Spiele, erreichen beide das Achtelfinale. Ist dies nicht der Fall, entscheidet das Torverhältnis.

Jetzt geht’s ans Eingemachte: Die Gruppenphase des 57. Teckbotenpokals neigt sich dem Ende zu. Obwohl von den insgesamt 24 Mannschaften zwar zwei Drittel der Teams die K.o.-Phase erreichen, ist in den restlichen zehn Partien noch für ordentlich Spannung gesorgt.

Stoff für ein besonders enges Finale bietet die Konstellation in der Gruppe D: Chancen aufs Weiterkommen haben hier noch drei Teams. Das sind mit dem TV Unterlenningen, dem TSV Weilheim und der TG Kirchheim zugleich Mannschaften, die sich bislang weitestgehend auf Augenhöhe begegneten.

Entscheidend werden allerdings nicht nur Sieg oder Niederlage sein, sondern auch jeder einzelne Treffer. Der Grund dafür: Da auch die vier besten Tabellendritten weiterkommen, sind höchstwahrscheinlich einige „Lucky Loser“ gruppenübergreifend im direkten Vergleich punktgleich. Ausschlaggebend ist dann - ebenso wie im gruppeninternen Kampf um Platz eins - das Torverhältnis

Sollte am heutigen Abend die TG erwartungsgemäß gegen Schlusslicht SF Dettingen II drei Zähler holen, und morgen zudem Weilheim gegen Unterlenningen gewinnen, stünden alle drei Teams mit sechs Punkten da. Gut für die Beteiligten: In diesem Szenario würden alle drei das Ticket fürs Achtelfinale lösen.

Die Weilheimer jedoch hadern vor dem Finalwochenende mit ihrer Form. „Wir haben aufgrund der Relegation und einiger Urlauber eigentlich erst vergangene Woche so richtig mit der Vorbereitung loslegen können. Darunter leiden wir gerade etwas“, räumt TSVW-Eigengewächs Marvin Heth ein. Dennoch gebe es für den Landesliga-Absteiger keine andere Alternative, als morgen mit einem „Dreier“ das Ticket fürs Achtelfinale klarzumachen. „Wir müssen uns zusammenraffen und gewinnen. Alles andere als das Achtelfinale wäre für unsere Ansprüche absolut inakzeptabel“, gibt der 22-Jährige die Marschroute vor.

Nabern unter Zugzwang

Das Weiterkommen in der eigenen Hand hat seit dem gestrigen vierten Turniertag, den 1450 Zuschauer verfolgten, auch der SV Nabern: Nachdem der A-Ligist durch den 4:0-Sieg gegen Oberlenningen dem Aus gerade noch so von der Schippe gesprungen ist, winkt nun der Einzug ins Achtelfinale. Dazu braucht die Mannschaft um Trainer Marcel Geismann aber morgen gegen Schlusslicht Zell dringend einen Sieg.

Topfavorit gegen Geheimfavorit heißt es am Freitagabend in der Partie zwischen dem VfL Kirchheim und dem TSV Jesingen. Beide Teams sind bereits fürs Achtelfinale qualifiziert, es geht deshalb lediglich darum, wer als Erster und wer als Zweiter in den Lostopf fürs Achtelfinale kommt. Für Jesingen-Coach Danell Stumpe spielt das allerdings keine Rolle: „Wir betrachten das als weiteres Testspiel. In der K.o.-Runde kommt es meistens sowieso auf die Tagesform an, deshalb ist uns der Platz egal.“ Die Rolle des Geheimfavoriten, die den „Gerstenklopfern“ im Laufe des Turniers zuteil wurde, nimmt der frühere Landesliga-Stürmer jedenfalls gerne an. „Bei einem Turnier ist es generell nicht möglich, etwas vorherzusagen. Vor allem ist das Teilnehmerfeld in diesem Jahr enorm ausgeglichen. Aber wenn wir in Topform sind, können wir jeden Gegner schlagen“, glaubt Stumpe

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