Teckbotenpokal

Um elf gibt‘s den Auftakt zum Zwölferpack

Teckbotenpokal Morgen beginnt beim TSV Weilheim die 56. Auflage des renommierten Vorbereitungsturniers mit einem Spielemarathon. Von Peter Eidemüller

Objekt der Begierde: Der Wanderpokal des Teckboten. Foto: Markus Brändli
Objekt der Begierde: Der Wanderpokal des Teckboten. Foto: Markus Brändli

Fußball satt zum Aufgalopp: Wenn am morgigen Sonntag um 11 Uhr die erste Partie des Teckbotenpokals zwischen dem TSV Weilheim II und dem AC Catania Kirchheim angepfiffen wird, können sich die Fans auf einen wahren Spielemarathon freuen. Das Duell zwischen dem A-Ligisten aus der Teckstadt und der unglücklich in die B-Liga abgestiegenen Zweiten von Turnierausrichter TSVW ist die erste von insgesamt zwölf Begegnungen, mit denen die 56. Auflage des renommierten Vorbereitungsturnier am ersten Spieltag aufwartet.

Durchhalten lohnt: Wer morgen bis zum letzten Kick um 17.25 Uhr (Jesingen gegen Oberlenningen) bleibt, wird am Ende des Tages alle 24 Teilnehmerteams in Aktion gesehen haben und kann sich ein optimales Bild von der Schlagkraft der Mannschaften machen. Das Feld ist dabei so hochklassig wie nie: Einen Landesligisten (Weilheim) sowie fünf Bezirksligavertreter (VfL Kirchheim, TV Neidlingen, TSV Deizisau, TSV Denkendorf, FC Rechberghausen, SF Dettingen) hat‘s noch nie zuvor bei einem Turnier gegeben.

Das Zeug, den Wanderpokal und die 1 000 Euro Siegprämie einzustreichen, haben dabei mehrere Vereine. Trotz personellem Aderlass und runderneuerter Mannschaft gilt Gastgeber TSV Weilheim unter den Teilnehmern als Topfavorit - gleich neun Turnier-Konkurrenten nennen den Landesligisten um Neu-Coach Benjamin Geiger als Sieganwärter Nummer eins. Vier Vereine enthielten sich bei der Umfrage, genauso viele trauen dem VfL Kirchheim und den SF Dettingen den Finalerfolg zu, immerhin noch zwei setzen auf Vorjahressieger TSV Deizisau und je eine Nennung erhielten der TV Neidlingen und der SV Nabern. Letzterer kurioserweise vom TSV Weilheim.

Dessen Abteilungsleiter hatte bereits bei der Gruppenauslosung vor vier Wochen kräftig die Werbetrommel für das Achttages-Event im Schatten der Limburg gerührt. „Anders als bei der WM hoffen wir auf ein Turnier, bei dem alle bis zum Schluss mitfiebern können“, sagte Paul Schrievers kurz nach dem blamablen Vorrunden-Aus der DFB-Elf in Russland.

Zwischenrunde statt K.-o.-Spiele

Ob und wie groß dabei der Reiz der von den Weilheimern in den Spielplan eingebauten Zwischenrunde sein wird, bleibt abzuwarten. Erstmals seit dem Turnier 2013 in Neidlingen wird es nach Ende der Vorrunde nicht im K.-o.-Modus mit Achtel- und Viertelfinals weitergehen. Stattdessen lassen die TSVW-Macher am Samstag kommender Woche die jeweiligen beiden Erstplatzierten der sechs Vorrundengruppen in vier Zwischenrundengruppen à drei Teams pro Gruppe aufeinander los. Deren jeweilige Sieger bestreiten dann am Sonntag die Halbfinals.

1 Alle Informationen rund um das Turnier in Weilheim finden sich unter www.teckbotenpokal-2018.de

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