Nach derzeitigen Ermittlungen befuhr ein Traktor mit besagter Presse das abgeerntete Getreidefeld, um Strohpellets zu fertigen. Durch den Pressvorgang, in Kombination mit dem eingesaugten, trockenen Stroh und den hohen Außentemperaturen, entzündeten sich die Stoppeln des Feldes auf zwei Flächen von 125qm sowie 50qm. Das Feuer konnte jedoch durch die herbeigerufene Feuerwehr gelöscht werden.
Da es im nicht erreichbaren Innern der Pressmaschine weitere Glutnester gab, musste das Gespann nach Absprache mit der Feuerwehr erneut auf das Feld fahren und weitere Pellets pressen, um die Maschine zu entleeren. Dabei entzündeten sich wie erwartet weitere Stoppel des Feldes, die wiederum durch die Feuerwehr unmittelbar gelöscht werden konnten. Die Presse wurde letztlich im Beisein der Feuerwehr vollends entleert und mit Wasser geflutet.
Der entstandene Schaden an der mehrere hunderttausend Euro teuren Pellet-Presse konnte noch nicht beziffert werden. Am Feld entstand kein Sachschaden. Die Feuerwehren Wernau und Wendlingen waren mit mehreren Fahrzeugen und Einsatzkräften vor Ort. Zu Personenschäden kam es nicht. lp

