Grundversorgung
Über dreieinhalb Stunden gab es in Jesingen kein Wasser aus der Leitung

Duschen, Hände oder Wäsche waschen und die Klospülung in Gang bringen war im Kirchheimer Ortsteil nur mit Regenwasser oder anderen flüssigen Vorräten möglich.

Am Dienstagabend mussten die Jesinger aufs Händewaschen am Wasserhahn verzichten. Symbolfoto: Jörg Bächle
Am Dienstagabend mussten die Jesinger aufs Händewaschen am Wasserhahn verzichten. Symbolfoto: Jörg Bächle

Am gestrigen Dienstagabend kam es gegen 21.30 Uhr zu einer etwa dreieinhalbstündigen Unterbrechung der Wasserversorgung im gesamten Ortsteil Jesingen, einschließlich der Aussiedlerhöfe. Die Beeinträchtigung bestand für etwa drei bis vier Stunden, bis die Störung lokalisiert und geeignete Gegenmaßnahmen eingeleitet werden konnten. Gegen 1 Uhr war die Versorgung wiederhergestellt, teilt die Stadt mit. Die Störung lag an der Fallleitung vom Hochbehälter.

Im Einsatz war das Team der Wasserversorgung der Stadtwerke Kirchheim, unterstützt wurde es durch eine externe Rufbereitschaft. Ursache der Störung war eine durch Wurzeleinwuchs verstopfte Leitung im Versorgungsnetz. Die vollständige Behebung der Störung erfolgt im Laufe des Mittwochs und soll voraussichtlich bis zum Nachmittag erledigt sein.

„Im Zuge der vorübergehenden Versorgung über einen anderen Hochbehälter kann es vereinzelt zu bräunlich verfärbtem Wasser kommen. Ursache sind Richtungsänderungen im Leitungsnetz, was durch die Umstellung der Hochbehälter kommt. Dann können sich kleine Partikel lösen. Dies ist aber gesundheitlich unbedenklich“, erklärt Pressesprecherin Doreen Wackler.